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Montag, 5. Juni 2017

Leckere Pflanzensetzlinge

Letzte Woche habe ich mich mit zwei lieben Kolleginnen zu einem Spargel- und Geschäftsessen getroffen. Ich habe mich bereit erklärt, den Nachtisch mitzubringen, weil ich diesen ja überaus wichtig finde und er oft vergessen wird. So schlage ich also zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich habe einen Nachtisch, der mir schmeckt und er wird nicht vergessen ;)

Kurz nachdem ich meine leckere Himbeerpanacotta gerade fertiggestellt hatte und zum Kühlen für die nächsten vier Stunden in den Kühlschrank verfrachtet, kam eine Nachricht, ob wir den Nachtisch aufgrund der großen Hitze nicht lieber weglassen sollten. Was?! Niemals.
Also war ein bisschen Kreativität angesagt und die Himbeerpanacotta wurde unter einer dicken Erdschicht getarnt. Da aber eine meiner Kolleginnen keine Schokolade oder Kakaopulver isst, musste ich hier auf Hackschnitzelimitate aus Müsli setzen.

Aber ich finde, die Müsli-Variante sieht auch relativ überzeugend aus...


Sieht es nicht echt aus?
Meine Kollegin hat im etwas trüben Licht ihres Flures jedenfalls kurz gestutzt, erst im hellen Licht erkannte sie, dass die angekündigten Minze-Setzlinge doch der Nachtisch waren :D
Auf jeden Fall lohnt es sich, denn es ist wirklich wenig Aufwand für einen ziemlich coolen Effekt!

Gerne gebe ich natürlich auch mein Rezept weiter:

Himbeerpanacotta

1 Stange Vanille         der Länge nach aufschneiden, Mark herauskratzen. Das Mark, die Stange und
450 g Sahne
450 g Milch
100 g Zucker             bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren 20 min köcheln.
6 Blatt Gelatine         in kaltem Wasser einweichen
500 g Himbeeren       (gerne TK) pürieren und in die Milch-Sahne-Masse einrühren, die Gelatine ausdrücken und unter die warme Masse rühren. Panacotta in kleine Tontöpfchen abfüllen. Sie sollte vier Stunden im Kühlschrank fest werden.

Eine Packung Schokoladen-Cookies mit dem Stampfer oder einem Messerknauf zerschlagen. Dann auf die kalte und feste Panacotta krümeln.
Erst kurz vor dem Servieren oder Mitbringen die Pfefferminz- oder Zitronenmelisse-Blättchen und die Gummiwürmchen daraufsetzen.

Guten Appetit!

Schächtelchen für kleine Schätze

Mein Schwiegervater kam neulich mit einer Lebkuchenkiste aus Holz an. Sie misten gerade aus und ich hätte doch ein Händchen dafür, aus alten Dingen was Schönes zu machen. Dieses indirekte Kompliment von meinem doch recht schwäbischen Schwiegervater ("Nix geschwätzt ist genug gelobt") hat mich sehr gefreut und so habe ich mich doch auch daran gemacht, die Schachtel wenigstens so für den normalen Hausgebrauch passend zu meiner Einrichtung herzurichten.

Ein bisschen Farbe, wie ich es auch schon bei meinem Bild gemacht habe und ein paar Glitzerperlen, tadaaa:



Ich bin ganz zufrieden, weil ich ja Kringel so gerne mag und rot und weiß ohnehin und Mosaik sowieso.



Jetzt habe ich darin mal meinen Kleinkram fürs Nähen verstaut. Vielleicht fällt mir aber auch noch was Besseres ein, um die Schachtel besser in Szene zu setzen. Aber im Moment erfüllt sie ihren Zweck :)

Freitag, 10. Februar 2017

Was Liebes für den Liebsten

Mein persönliches i-Tüpfle ist ja mein Mann. Der kommt hier bei der ganzen Kindersachen-Näherei immer ein bisschen zu kurz, weil ich mich bisher an Hoodies oder gar Hemden doch noch nciht herantraue. Aber wir essen beide gerne, unsere Lieblingsmahlzeit ist das Frühstück oder der Brunch oder gleich ein Brinner (Brunch-Dinner), aber grundsätzlich ist natürlich jeder Tag, der mit Essen beginnt, schon mal so halbwegs gerettet. 
Neulich hatten wir Jahrestag, da wollte ich eigentlich was Besonderes machen. Aber mit drei Kindern im Schlepptau mitten im Winter fiel mir einfach nichts Tolles ein. Babysitter sind dann auch rar, also habe ich mir überlegt, einfach ein tolles Frühstück zu machen. 
Nein, wir haben nicht draußen gegessen, das schöne Sommerwetter trügt. Aber drinnen hat das Brot mindestens so gut geschmeckt...
Dazu gab es Herzbrötchen, Käseherzen und -sterne und einfach ein paar leckere Snacks zum Frühstück:



Der Teig war etwas klebrig und meine Töchter haben noch mit gebacken, daher ist das Ergebnis ein bisschen verbeult ;) Aber sehr lecker:

Für diese Herzbrötchen braucht man:
> 800 g Dinkelmehl
> 500 ml Buttermilch
> 80 g geschmolzene Butter/Margarine
> 1 Ei
> 1 Päckchen Backpulver
> 2 TL Salz

Den Backofen vorheizen auf 200°C. Dann 650g Dinkelmehl und die übrigen Zutaten verkneten und dann nach und nach das restliche Mehl einkneten. Der Teig kann etwas flüssig/zäh sein, aber das macht nachher aus, dass die Brötchen außen schön knusprig und innen weich und locker sind. 
Aus dem Teig kleine Herzen formen oder ausstechen (hat bei mir nur so mittel funktioniert, aber ich wollte auch nicht noch mehr Mehl nehmen) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Bei 200 Grad 15 min backen. 

Ja, wir sind die herzhaften Frühstücker, aber keine Bange, ich habe alles bedient und auch noch einen Himbeerquark gemacht (500 g Quark mit 300g pürierten Himbeeren und etwas Honig), den vor allem die Kinder weggehauen haben wie nichts! 
Ich fand es schön, es war mal was anderes und mein Mann war sehr begeistert!
Vielleicht ist das auch eine gute Anregung für den Valentinstag, der kommt ja bald! Oder lasst ihr euch verwöhnen?

Montag, 16. Januar 2017

Anna und Elsa auf Schatzsuche

Ganz kurz vor dem Kindergeburtstag, der ja, wie bereits früher mal erwähnt, das Thema "Eiskönigin" tragen sollte, entschied sich eine meiner Töchter, dass sie lieber einen Piratengeburtstag haben wollte. Nun ja. Im Prinzip ja eine tolle Idee, aber die Papiertüten waren schon gebastelt und mit Eiskönigin-Stickern beklebt, die Seifenblasen gekauft, die Schneeflocken ausgestanzt... Da ich aber ohnehin schon geplant hatte, den Großteil des Geburtstagsfestes nach draußen zu verlegen, habe ich eine Piratenschatzsuche eingebaut, die verschiedene Stationen hatte. 
Aber der Reihe nach:
Klassisch begann die Feier mit dem obligatorischen Kuchen-Schlachten mit schmelzendem Schneemann, Schneemann-Nasen (Möhrenstreifen), Olaf-Armen (Salzstangen), Schneeflöckchen (Pfefferminz-Smarties), Schneebällen (Windbeuteln) und einer Schlossmauer (Kalter Hund). Dazu habe ich einfach "geschmolzenen Schneemann" (Wasser) angeboten oder Punsch. Am besten liefen übrigens die Salzstangen, auf den Kuchen fahren Kinder wohl nicht so ab. Hier ein Bild von unserer Tafel:
Das Geschenke-Auspacken wollte ich gesittet und gediegen zugehen lassen, mit Flaschendrehen (die Kinder-Variante ist: Das Geburtstagskind dreht die Flasche und das Kind auf das sie zeigt, dessen Geschenk wird ausgepackt). Aber dazu kam es gar nicht, just um die Zeit, als ca. 5 Kinder gleichzeitig eintrafen, bekam ich einen Anruf und danach den zerknüllten Geschenkpapierstapel. Die meisten Geschenke waren übrigens von Eiskönigin, ich glaube, wir haben jetzt fast das gesamte Sortiment zu Hause :)
Los ging es mit dem ersten Spiel: Schneemann wickeln. Die Kinder sollten sich paarweise zusammentun und dann mit Klopapier so einwickeln, dass sie komplett weiß sind. Das hat nur sehr mäßig geklappt - um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht. Mein Klopapier ist ständig gerissen und bevor die Kinder total frustriert waren, bekam noch schnell jeder seine "Belohnung" in Form eines Puzzleteils.
Alle 14 Puzzleteile zusammen ergaben das Bild unseres Rathausplatzes, der die erste Station unserer Schnitzeljagd war. Das war ein Tumult, bis erstmal alle zwölf Kinder angezogen waren!

Dort angekommen, galt es, Dosenstapel zu zerwerfen, dafür haben sie dann wieder ein Rätsel bekommen, das sie zur Dorfkirche führte. Dort sollten sie ein Lied singen und bekamen dafür diesen Bausatz "Bau dir einen Schneemann":

Darin enthalten waren zwei Marshmallows für den Körper, Salzstangen für die Arme, eine Marzipannase und kleine Lakritz-Würfelchen für Knöpfe und Augen. Gedacht war es mehr so als Gag, denn ich hatte es schon drei Tage vorher verpackt und trotz Celufanfolie wurden die Marhmallows total trocken und insgesamt schmeckt das Kindern (abgesehen von den Salzstangen) glaub eh nicht so wunderbar. 
Aber sie fanden es total witzig und jedenfalls meine eigenen Kinder haben es alle zusammengebaut und eine Weile damit gespielt, bevor sie es dann doch auch zum Großteil gegessen haben. 

 Die nächste Station führte uns auf den Dorfplatz, wo wir erst einmal Punsch und Lebkuchen verteilten (Kinder haben ja einfach IMMER Hunger...). Schließlich sollten sie sagen, wie viele Spielgeräte es auf dem Spielplatz gibt, der dann auch unsere nächste Station war. Dort war die Aufgabe, mit den eigenen Körperlängen eine Schlange von Schaukel zum Sandkasten zu bilden. Im Sandkasten habe ich Glitzerschneeflocken versteckt, die sie dann suchen sollten und auch behalten durften. Ich fand sie selbst auch mega schön, ich hoffe, sie werden in Ehren gehalten. 
Als Preis für das Finden der Schneeflocken bekamen sie eine Schatzkarte, die sie dann hinter eine Kletterwand führte, an der ein präpariertes Überraschungsei versteckt war. 



Darin hatte ich statt dem Spielzeug ein Bild von unserem Haus verpackt, und nachdem alle - um Enttäuschungen zu vermeiden - ein eigenes Überraschungsei bekommen hatten (die gibt es ja auch speziell mit Eiskönigin-Figuren), ging es nach Hause, wo wir im Garten dann den eigentlichen Schatz, nämlich Seifenblasen (selbstredend mit Anna und Elsa drauf), versteckt hatten. 
Wieder in der Wohnung brach ein herrliches Chaos aus, wir sollten allen Kindern gleichzeitig ihre Figuren zusammenbauen, die Jacke ausziehen, verschollene Tüten suchen, auf die Toilette begleiten und so weiter... 
Meine Bastelaktion war dann eigentlich nur noch Nebensache. 
Dann mussten wir auch schon das Abendessen servieren. Hier hatte ich mir viele Gedanken gemacht, weil ich zwar etwas zum Thema Passendes machen wollte, aber gleichzeitig auch was halbwegs Gesundes. Meine Kinder fahren nicht so auf Pommes ab, daher habe ich dieses Traditionsmenü aus der Kindheit meines Mannes mal gleich verworfen. Aber auch mit meiner Idee, Reis (als Schnee) zu servieren, bin ich selbst nicht so recht warm geworden. Und da ich kalkuliert habe, dass sogar Kinder irgendwann einmal satt sind, wollte ich keinen allzu großen Aufwand betreiben. So habe ich einfach Gemüsesticks (Paprika, Karotten), heiße Würtstchen und Butterbrezeln aufgetischt und die Meute war zufrieden. 

Samstag, 7. Januar 2017

Liebe Grüße...

Das Material Papier hat es mir ja in letzter Zeit total angetan, aber ab und zu habe ich doch Lust, ein paar Karten oder so etwas zu nähen. Dazu gibt es viele Anregungen im Netz und es ist schnell gemacht. Der Effekt ist natürlich gigantisch!


Mittwoch, 4. Januar 2017

Ordnung für das Büro

Ordnung in Kombination mit den Farben rot-weiß finde ich das absolute Optimum unter den Ordnungssystemen. Nun war ich im Oktober schon beim Möbelschweden und habe da tolle Ordnungshilfen erstanden, die mir dann - einmal da stehend - schon sehr langweilig erschienen. Aber da ja Winterzeit gerne mal Bastelzeit ist, habe ich mit meinen Kindern was Kleinkindtaugliches gebastelt und als Verzierung der profanen Aktenableger genommen:

Die Optik erreicht ihr so:

Eine Kiste oder einen Pappdeckel nehmen, die/der etwa die DIN A4-Größe hat. 
Dann ein Papier in auf den Boden des Deckels legen und Acrylfarben (etwa zwei bis drei Farbtöne) an zwei Stellen hineinklecksen. Zwei bis drei Murmeln in die Schachtel geben und hin und herbewegen. Die Murmel transportiert die Farbe hin und her und erzeugt diese tolle Optik. Das Papier kann dann auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden und auf Ordner etc. geklebt werden. 
Ich bin total happy!

Montag, 2. Januar 2017

Badschrank - aus alt mach neu

Schon lange hadere ich mit einem Möbelstück, das mein Mann mit in die Ehe gebracht hat und das ich zwar total praktisch finde, aber nicht so aufregend schön, wie ich es gerne habe. 
Daher habe ich nun kurzerhand mit Baumarktfolie in weißer Ast-Optik und den hübschen Knäufen, die es gerade überall zu kaufen gibt, den Schrank ein bisschen verändert. So sah er vorher aus:

 Das einzige Massivholz daran waren die Knäufe, die eben mit der Zeit nachgedunkelt sind und dann sah das Ganze irgenwie seltsam aus. Na ja, nach zwei Stunden intensivem Kleben, Fluchen, Zuschneiden und Nachmessen sah das Schränkchen so aus:
 Ich habe sechs Knäufe mit fünf unterschiedlichen Designs gekauft, weil ich das total witzig finde, wenn alles asymetrisch und unsystematisch, aber trotzdem geordnet aussieht. 
Mir gefällt es jetzt mega!!


 Hier ist ja, offen gesagt, meine Problemseite, da ist mir nämlich die Folie ausgegangen. Und stellt euch vor, einen Knauf (der rechte der unteren Schublade) hatten wir mal angeleimt, den konnte ich nicht abschrauben. Aber dann kam da ein Herzanhänger hin und es fällt keinem mehr auf. Und ich freue mich jeden Tag, wenn ich ins Bad komme.


Sonntag, 1. Januar 2017

Kleine Aufmerksamkeiten...

Ich liebe es sehr, anderen kleine Freuden zu machen und kleine Dinge zu verpacken oder was zu basteln, das ich dann mitbringe, wenn wir irgendwo eingeladen sind oder wenn jemand krank ist. 
Mein Klassiker in der Herbst- und Winterzeit ist ja mein Chai Latte-Pulver, das ich euch schon mal vorgestellt habe. 
Im Herbst konnte ich das Gläschen gut mit Herbstlichem verzieren, das ich auf Spaziergängen gesammelt habe. 
Daraus entstand dann auch folgendes Deko-Objekt, das ich zusammen mit meinen Kindern erstellt habe:

Die Tischdecke darunter ist übrigens handbestickt von meiner Oma, das finde ich auch sehr erwähnenswert!

Nun wollte ich aber mal was anderes machen, da ich neulich bei meinem Schwager und seiner Freundin eingeladen war und ich weiß, dass die beiden keine größeren Milch-Trinker sind. Daher habe ich verschiedene Teebeutel aneinandergeklebt und mit Sternen-Etiketten versehen. Dazu gab es eine Kerze die ich mit Washi-Tape versehen habe, Kandiszucker "für süße Stunden" in einer Klorolle, die ich mit Washi-Tape und Kordel zusammengebunden habe. Dazu Pfefferminz-Dragees "für den langen Atem", einfach in Goldpapier eingeschlagen und den ausgestanzten Stern aus dem Goldpapier habe ich gleich wieder für die Verpackung der Streichholzschachtel verwendet. 

Alles zusammen habe ich dann in eine Tüte aus Packpapier gepackt und diese mit Geschenkband und Stickern aufgehübscht. 

Da die beiden sehr viel arbeiten und sonst immer viel unter Leuten sind, dachte ich, ich füge noch eine Anleitung für "15 Minuten Zweisamkeit" hinzu, so sah das Ganze auch schon etwas netter und nicht so sehr nach Weihnachtsgeschenk aus. 


Ich glaube, die beiden fanden es ganz okay - oder sie können ihre Freude nicht so offen zeigen ;) 
Aber es ist ein "Verbrauchsgeschenk", was ich persönlich immer am unverfänglichsten finde, weil es nicht rumsteht und der Schenkende auch nicht mehr mit prüfendem Blick durch die Wohnung des Beschenkten gehen muss...
Jedenfalls hat es mir Spaß gemacht, diese Kleinigkeiten zu gestalten und ich freue mich, wenn es für euch eine Inspiration ist!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Spielzeit in Arendalle

Meine Töchter sind ja - wie wohl viele Mädchen in ihrem Alter - Eiskönigin-Fans, ohne jemals den Film gesehen zu haben. Daher hatte ich die Idee, ihnen ein Spiel zu machen, das ganz einfach ist und bei dem wir alle mitspielen können.



 Es besteht aus einer Schachtel, die ich einfach mit Packpapier eingeschlagen und mit einem Papierstreifen und Stickern zum Film beklebt habe. 
Zudem habe ich einen Spielplan auf einem Kartonblatt erstellt. Hier müssen die Spieler von der Schneeflocke im Eisgebiet durch das Blaue Feld hin zum Frühling gelangen. 


Unterwegs gibt es kleine Schneemann-Felder, wo immer eine Aktionskarte gezogen werden muss. Dazu gibt es in der blauen Tüte Zubehör: Mal muss ein Schneemann aus Styroporkugeln gebaut werden, mal ein Glas "geschmolzener Schneemann" ausgetrunken werden. 


 Auf manchen Feldern klebt eine Paillette. Da muss eine Ereigniskarte gezogen werden. Mal muss man aussetzen, mal muss man ein oder zwei Felder vorgehen. Ganz einfach und simpel, damit es auch fünfjährige, die vielleicht strategisch noch nicht so firm sind, verstehen. 

 Dazu natürlich noch Spielfiguren und ein Würfel und es kann losgehen!

Donnerstag, 17. November 2016

Warmer Herbst- oder Frühlingsloop

Heissa hussa, der Herbst ist da...
Der Herbst hat ja ein bisschen schneller Einzug gehalten, als mir das so lieb ist. Ich habe gerne einen Sommer bis in den November hinein, so wie letztes Jahr, als wir am ersten Novemberwochenende noch kurzärmelig herumlaufen konnten. 
Aber Herbstzeit ist ja immer auch etwas häuslich, Bastelzeit und für mich auch gerne mal Häkelzeit. Im Januar oder so hatte ich einen Loop angefangen zu häkeln, der dann soooooo viele Maschen hatte, dass ich ihn ganz unten in meinem Handarbeitskorb verstaute, wo er erstmal blieb. Dann, mit einer Kreativpause sozusagen, ging plötzlich alles ganz schnell:
  Meine Mädchen fanden ihn super - auch wenn er eigentlich von der Länge her für Erwachsene gedacht ist. Sie wollten gleich, dass ich ihn noch einmal häkele.
  Aber darauf war ich dann doch nicht so scharf - da habe ich ihn lieber schnell einer Freundin geschenkt ;)

Die Anleitung war in einem der Garnpakete von führenden Discountern. Gibt es immer wieder mal und ist ein netter Zeitvertreib, falls man so wie ich auch nicht so gerne seine Hände stillhalten kann...
In diesem Sinne: eine warme Herbstzeit!



Donnerstag, 21. April 2016

Für kalte Tage

Was gibt es Schöneres, als es sich an kalten Tagen auf dem Sofa gut gehen zu lassen? Ich bin ja an und für sich ein Sommermensch und liebe Sonne, Licht, den Geruch von frischem Gras, blühende Blumen, Vogelgezwitscher und die gute Laune der Menschn in den warmen Monaten.
Aber ich schätze es auch sehr, dass es in den Monaten von Oktober bis März so früh dunkel ist. Je eher es dunkel ist, desto früher kann man sich auf dem Sofa einrichten, die Zeit vergehen lassen und sich darüber freuen, heute nicht mehr rauszumüssen. Und das Bild ist natürlich perfekt, wenn man dazu eine schöne Chai Latte hat, meiner Meinung nach die beste Schnittstelle zwischen Tee und heißer Schokolade. 
Dazu habe ich bei Steffi von Herzbotschaft ein supertolles Rezept gefunden. Nun noch ein paar Gläser (z. B. von Oliven, Sahnemeerrettich oder Kapern) verschönern, und schon hat man ein wunderbares Geschenk, das sich auch gut als kleiner Gruß für alte Freunde eignet oder als Mini-Aufmerksamkeit, wenn man mal einer Kollegin Mut zusprechen will oder jemandem für einen Gefallen danken möchte.


Meine Leidenschaft für alles, was gut schmeckt und sich genießen lässt, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein... daher brauche ich gar nicht explizit zu erwähnen, dass ich meistens die doppelte Menge mache und einen Teil für mich behalte? Natürlich nicht im Glas, sondern gleich in der Tasse ;)

Donnerstag, 14. April 2016

Sag mir cuando, sag mir wann...

Diese - wie ich finde - ganz wunderbare, individuelle und etwas ungewöhnliche Uhr ziert seit ein paar Jahren unser Wohnzimmer. Ich habe sie meinem Mann mal irgendwann zu einem Jahrestag geschenkt. Er, männlich wie er ist, findet sie etwas chaotisch, wirr und unruhig. Könnte aber auch daran liegen, dass er immer so spät dran ist und daher ganz nervös wird, sobald er die (fortgeschrittene) Zeit sieht und das so gar nichts mit der Optik der Uhr zu tun hat.
Jedenfalls finde ich selbst sie immer noch ziemlich schön und so als kleines Detail mit persönlicher Note mag ich diese Uhr sehr.




Und so geht's:
Eine Leinwand in beliebiger Größe mit Acrylfarben anmalen. Ich habe sie erst rot grundiert und anschließend in verschiedenen Rottönen mit einem großen Pinsel drübergemalt, wobei ich den Pinselduktus nicht verändert habe.
Mit einem sehr dünnen Pinsel oder auch mit einem Zahnstocher/ Schaschlik-Spieß oder ähnlichem die Zahlen auftragen.
Ein Uhrenwerk in die Mitte bohren.

Scharfer Helfer

Ich hatte ja immer einen total stylischen Messerblock, den ich mal für sagenhafte 17 Euro in Spanien erstanden habe. Aber dementsprechend hochwertig waren natürlich die Messer und nach ein paar Jahren im Gebrauch musste ich sie nach und nach ersetzen. Der Nachteil an meinem aufgefächerten, hübschen Messerblock war, dass neue Messer oder andere Fabrikate leider nicht mehr in die vorgesehenen Scheiden passten. 
Und außerdem sammelten sich immer mehr Messer an und da ich es ja so gerne mag, wenn alles praktisch und an einem Ort ist, musste also was Neues her.
Erstmal habe ich tatsächlich bei meiner Schwiegermutter einen Messerblock gesehen, der aus Schaumstoff ist, in den man die Messer einfach hineinsteckt. Fand ich praktisch, dachte ich mir. Das mit dem Schaumstoff widerspricht aber total meinen Umweltschutzvorstellungen und daher habe ich mich nur an der Form orientiert und das Ganze mit 800 (!) Schaschlik-Spießen reproduziert. 
Die Dose ist mir beim Möbelschweden begegnet, daran konnte ich natürlich nicht vorbeigehen. 
Drumherum noch ein Schleifchen in meiner Lieblingsfarbe und schon ist alles fertig. Wie findet ihr's?





Mit der Zeit habe ich übrigens festgestellt, dass es besser ist, die Schaschlik-Spieße mit den Spitzen nach oben reinzustellen. Denn dann kann man die Messer besser von oben hineinstecken.

Freitag, 8. April 2016

Raupe Nimmersatt

Mein liebstes Motto ist ja: "Mach es so, wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön."
Also habe ich neulich in den Tiefen des Internets einen Stoff gefunden, auf dem das Tierchen abgebildet war - musste ich natürlich sofort kaufen.
Ja, und dann stelle ich beim Blick in den Schrank fest, dass der schon da liegt, in Form von Bettwäsche für Kinder, die wir mal geschenkt bekommen haben. Da der Kleine Mann ja diesbezügich total in meine Richtung geht, finde ich, es passt total zu ihm, dass er diese Bettwäsche bekommt und natürlich auch irgendwas, das ich noch aus dem Stoff nähe.
Ich blättere das Buch durch und ziehe kurz in Erwägung, es selbst zu nähen, eine Raupe zu nähen, ein Labyrinth zu nähen, aus dem die Raupe herausfinden muss.... Mein Mann ruft mich zur Vernunft: "Der Kerl wird zwei!" Also gut. All diese kognitiv anspruchsvollen Dinge verwerfe ich wieder und ich wühle weiter in den Tiefen des Internets. Und da stoße ich doch tatsächlich auf ein Bild eines genähten Raupe-Nimmersatt-Buches. Und dann muss ich doch ran:




Eigentlich gut, um die Zahlen zu lernen, denke ich mir. Und natürlich für die ganzen Obstsorten. Bis die Samstags-Seite kommt :oO
Aber auch die habe ich ganz gut gemeistert. Dazu braucht es halt viele, viele Serienabende bewaffnet mit Schere, Filz, Nadel und Faden.

Dann habe ich noch eine Tasche drum herum genäht, in die der Kleine Mann auch seinen Laptop hineinstecken kann, wenn er möchte.



Wie gefällt's euch? 
Mögt ihr die Raupe Nimmersatt auch so gerne?

Dienstag, 16. Februar 2016

Artesanía

Ich liebe ja lateinamerikanischen Schmuck. Also, um genau zu sein, liebe ich Südamerika. Da war ich zwar jetzt noch nicht überall, aber die Länder, die ich bereist habe, haben ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen. Und seit ich nach dem Abi durch Chile, Bolivien und Argentinien gereist bin, nehme ich aus jedem Land ein (oder mehrere) Paar Ohrringe mit. 
Nun, da Reisen vor meinem Nachwuchs mein größtest Hobby und meine liebste Leidenschaft war, sind da schon ein paar zusammengekommen. 
Mit der Zeit war es in meinem Schmuckkästchen ein ganz schönes Gewurschtel, immer hat einer gefehlt oder einer war verhakt mit drei anderen Ohrringen... irgendwie suboptimal. 
Also musste eine Ohringwand her:


 Für 43 Paar Ohrringe ist nun Platz, ein paar liegen noch in irgendwelchen Schächtelchen. 
Aber im Stoff könnten noch mehr hängen. Ich habe mal versucht, sie farblich zu sortieren und die Stecknadelköpfchen anzupassen, aber es waren nicht so viele weiße dabei, wie ich gebraucht hätte...
Und so geht's:

Für den Hintergrund bzw. besseren Halt ein Stück Pressspanplatte oder feste Pappe
Schaumstoff
Stoff für den Überzug (oder mehrere)
Stecknadeln
Tacker

Die Schaumstoffmatte auf die Größe der Platte (bzw. die gewünschte Größe) zuschneiden.
Den Stoff rundherum ca. 6 cm überstehen lassen.
Platte auf den Tisch legen, Schaumstoff drauflegen, oben drüber den Stoff legen und mit 4 Stecknadeln in den Ecken fixieren.
Stoff nun umklappen und festtackern. Dabei nicht zu fest ziehen, aber trotzdem so, dass er straff über den Schaumstoff gespannt ist.
Gegebenenfalls noch Bänder oder Spitze drüberspannen.  
Nun die Stecknadeln wie gewünscht anbringen und Ohrringe aufhängen.
 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Knusper, knusper, Knäuschen...

Wer wohnt hoffentlich bald in einem Häuschen...


Wir wohnen ja zu fünft in einer Dreizimmerwohnung. Warum? Weil wir so blöd waren und vor zwei Jahren nicht bei den letzten billigen Bauplätzen in unserem Dorf zugeschlagen haben, sondern dachten, wir finden sicher was Tolles. Aber Pustekuchen, daher warten wir nun auf einen Bauplatz, was sind schon ein, zwei, drei Jährchen im Vergleich zur Ewigkeit...
Na ja, jedenfalls würde ich ja gerne die Zeit nutzen und ein bisschen Fußbödenbelag aussuchen oder wenigstens schon mal Fliesen für das Bad.
Aber wer weiß, wann wir mal ein Bad oder einen Fußboden haben werden. Und so lange wohnen wir halt hier mit unserem schönen Parkett und den hohen Wänden. 
Aaaaaber wenn wir dann mal fertig sind mit dem Bauen, dann will ich gewappnet sein. Daher schon heute mal mein Werk für den Eingang:



Ach, ich bin soooo zufrieden. Vor allem, da ich eine Obstschale in passendem Design habe (diese habe ich allerdings gekauft) und ich es sehr mag, wenn alles gut zusammenpasst.
Es hat viel Spaß gemacht, so richtig mit Farben herumzuspritzen und zu klecksen. Und da ich Kringelmuster ja besonders liebe, konnte ich mich hier mal richtig austoben. Yeah!

Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn...

Also manchmal fühle ich mich ja wie in einem Kokon und hoffe, dass ich trotzdem so toll aussehe, wie die Raupe Nimmersatt, wenn ich dann mal mein Haus verlasse. 
So eingeigelt waren wir über die Wintertage hier und manchmal packt mich das Fernweh... Also backe ich mal immerhin einen Kuchen, mit dem man theoretisch auf und davon könnte --- wenn man könnte...


Und so geht's:
1. Marmorkuchen backen (Rezept gibt's bei Chefkoch oder im Backbuch ;))
2. In drei Teile teilen und alles mit Kuvertüre überziehen
3. Als Räder habe ich hier Smarties genommen, was aber sehr klein ist, besser eignen sich Toffifee
4. Für den Holztransport habe ich Duplo genommen
5. Für den Personentransport (Wagen 2) gab's Gummibärchen und Smarties
6. Das Lokomotivführerhäuschen ist aus übereinandergestapelten Neapolitanerwaffeln und Butterkeksen
7. Vorne ein Mini-Dickmann (allerdings würde ich das nur machen, wenn man noch andere Verwendung dafür hat, denn sonst kauft man ja wegen einem einzigen eine ganze Packung...)
8. Essen und genießen...

... frei nach dem Motto: Mach es wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön!