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Sonntag, 3. Juni 2018

Babyalarm Nummer 3579: Mal was ganz anderes

Jetzt werden ja ständig Kinder geboren, jedenfalls in meinem Umfeld. Und da ich langsam selbst lahm fand, jedem eine Hose oder ein Dreieckstuch oder eine Wickeltasche zu schenken, habe ich mal was ganz anderes ausprobiert: 


Und es kam echt gut an! Es gefiel meinen Kindern selbst so gut, dass sie es sich auch gewünscht hatten, aber ich fand es für fast-Schulkinder dann doch ein bisschen zu kindlich...

Montag, 5. Juni 2017

Schächtelchen für kleine Schätze

Mein Schwiegervater kam neulich mit einer Lebkuchenkiste aus Holz an. Sie misten gerade aus und ich hätte doch ein Händchen dafür, aus alten Dingen was Schönes zu machen. Dieses indirekte Kompliment von meinem doch recht schwäbischen Schwiegervater ("Nix geschwätzt ist genug gelobt") hat mich sehr gefreut und so habe ich mich doch auch daran gemacht, die Schachtel wenigstens so für den normalen Hausgebrauch passend zu meiner Einrichtung herzurichten.

Ein bisschen Farbe, wie ich es auch schon bei meinem Bild gemacht habe und ein paar Glitzerperlen, tadaaa:



Ich bin ganz zufrieden, weil ich ja Kringel so gerne mag und rot und weiß ohnehin und Mosaik sowieso.



Jetzt habe ich darin mal meinen Kleinkram fürs Nähen verstaut. Vielleicht fällt mir aber auch noch was Besseres ein, um die Schachtel besser in Szene zu setzen. Aber im Moment erfüllt sie ihren Zweck :)

Montag, 16. Januar 2017

Anna und Elsa auf Schatzsuche

Ganz kurz vor dem Kindergeburtstag, der ja, wie bereits früher mal erwähnt, das Thema "Eiskönigin" tragen sollte, entschied sich eine meiner Töchter, dass sie lieber einen Piratengeburtstag haben wollte. Nun ja. Im Prinzip ja eine tolle Idee, aber die Papiertüten waren schon gebastelt und mit Eiskönigin-Stickern beklebt, die Seifenblasen gekauft, die Schneeflocken ausgestanzt... Da ich aber ohnehin schon geplant hatte, den Großteil des Geburtstagsfestes nach draußen zu verlegen, habe ich eine Piratenschatzsuche eingebaut, die verschiedene Stationen hatte. 
Aber der Reihe nach:
Klassisch begann die Feier mit dem obligatorischen Kuchen-Schlachten mit schmelzendem Schneemann, Schneemann-Nasen (Möhrenstreifen), Olaf-Armen (Salzstangen), Schneeflöckchen (Pfefferminz-Smarties), Schneebällen (Windbeuteln) und einer Schlossmauer (Kalter Hund). Dazu habe ich einfach "geschmolzenen Schneemann" (Wasser) angeboten oder Punsch. Am besten liefen übrigens die Salzstangen, auf den Kuchen fahren Kinder wohl nicht so ab. Hier ein Bild von unserer Tafel:
Das Geschenke-Auspacken wollte ich gesittet und gediegen zugehen lassen, mit Flaschendrehen (die Kinder-Variante ist: Das Geburtstagskind dreht die Flasche und das Kind auf das sie zeigt, dessen Geschenk wird ausgepackt). Aber dazu kam es gar nicht, just um die Zeit, als ca. 5 Kinder gleichzeitig eintrafen, bekam ich einen Anruf und danach den zerknüllten Geschenkpapierstapel. Die meisten Geschenke waren übrigens von Eiskönigin, ich glaube, wir haben jetzt fast das gesamte Sortiment zu Hause :)
Los ging es mit dem ersten Spiel: Schneemann wickeln. Die Kinder sollten sich paarweise zusammentun und dann mit Klopapier so einwickeln, dass sie komplett weiß sind. Das hat nur sehr mäßig geklappt - um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht. Mein Klopapier ist ständig gerissen und bevor die Kinder total frustriert waren, bekam noch schnell jeder seine "Belohnung" in Form eines Puzzleteils.
Alle 14 Puzzleteile zusammen ergaben das Bild unseres Rathausplatzes, der die erste Station unserer Schnitzeljagd war. Das war ein Tumult, bis erstmal alle zwölf Kinder angezogen waren!

Dort angekommen, galt es, Dosenstapel zu zerwerfen, dafür haben sie dann wieder ein Rätsel bekommen, das sie zur Dorfkirche führte. Dort sollten sie ein Lied singen und bekamen dafür diesen Bausatz "Bau dir einen Schneemann":

Darin enthalten waren zwei Marshmallows für den Körper, Salzstangen für die Arme, eine Marzipannase und kleine Lakritz-Würfelchen für Knöpfe und Augen. Gedacht war es mehr so als Gag, denn ich hatte es schon drei Tage vorher verpackt und trotz Celufanfolie wurden die Marhmallows total trocken und insgesamt schmeckt das Kindern (abgesehen von den Salzstangen) glaub eh nicht so wunderbar. 
Aber sie fanden es total witzig und jedenfalls meine eigenen Kinder haben es alle zusammengebaut und eine Weile damit gespielt, bevor sie es dann doch auch zum Großteil gegessen haben. 

 Die nächste Station führte uns auf den Dorfplatz, wo wir erst einmal Punsch und Lebkuchen verteilten (Kinder haben ja einfach IMMER Hunger...). Schließlich sollten sie sagen, wie viele Spielgeräte es auf dem Spielplatz gibt, der dann auch unsere nächste Station war. Dort war die Aufgabe, mit den eigenen Körperlängen eine Schlange von Schaukel zum Sandkasten zu bilden. Im Sandkasten habe ich Glitzerschneeflocken versteckt, die sie dann suchen sollten und auch behalten durften. Ich fand sie selbst auch mega schön, ich hoffe, sie werden in Ehren gehalten. 
Als Preis für das Finden der Schneeflocken bekamen sie eine Schatzkarte, die sie dann hinter eine Kletterwand führte, an der ein präpariertes Überraschungsei versteckt war. 



Darin hatte ich statt dem Spielzeug ein Bild von unserem Haus verpackt, und nachdem alle - um Enttäuschungen zu vermeiden - ein eigenes Überraschungsei bekommen hatten (die gibt es ja auch speziell mit Eiskönigin-Figuren), ging es nach Hause, wo wir im Garten dann den eigentlichen Schatz, nämlich Seifenblasen (selbstredend mit Anna und Elsa drauf), versteckt hatten. 
Wieder in der Wohnung brach ein herrliches Chaos aus, wir sollten allen Kindern gleichzeitig ihre Figuren zusammenbauen, die Jacke ausziehen, verschollene Tüten suchen, auf die Toilette begleiten und so weiter... 
Meine Bastelaktion war dann eigentlich nur noch Nebensache. 
Dann mussten wir auch schon das Abendessen servieren. Hier hatte ich mir viele Gedanken gemacht, weil ich zwar etwas zum Thema Passendes machen wollte, aber gleichzeitig auch was halbwegs Gesundes. Meine Kinder fahren nicht so auf Pommes ab, daher habe ich dieses Traditionsmenü aus der Kindheit meines Mannes mal gleich verworfen. Aber auch mit meiner Idee, Reis (als Schnee) zu servieren, bin ich selbst nicht so recht warm geworden. Und da ich kalkuliert habe, dass sogar Kinder irgendwann einmal satt sind, wollte ich keinen allzu großen Aufwand betreiben. So habe ich einfach Gemüsesticks (Paprika, Karotten), heiße Würtstchen und Butterbrezeln aufgetischt und die Meute war zufrieden. 

Samstag, 7. Januar 2017

Liebe Grüße...

Das Material Papier hat es mir ja in letzter Zeit total angetan, aber ab und zu habe ich doch Lust, ein paar Karten oder so etwas zu nähen. Dazu gibt es viele Anregungen im Netz und es ist schnell gemacht. Der Effekt ist natürlich gigantisch!


Mittwoch, 4. Januar 2017

Ordnung für das Büro

Ordnung in Kombination mit den Farben rot-weiß finde ich das absolute Optimum unter den Ordnungssystemen. Nun war ich im Oktober schon beim Möbelschweden und habe da tolle Ordnungshilfen erstanden, die mir dann - einmal da stehend - schon sehr langweilig erschienen. Aber da ja Winterzeit gerne mal Bastelzeit ist, habe ich mit meinen Kindern was Kleinkindtaugliches gebastelt und als Verzierung der profanen Aktenableger genommen:

Die Optik erreicht ihr so:

Eine Kiste oder einen Pappdeckel nehmen, die/der etwa die DIN A4-Größe hat. 
Dann ein Papier in auf den Boden des Deckels legen und Acrylfarben (etwa zwei bis drei Farbtöne) an zwei Stellen hineinklecksen. Zwei bis drei Murmeln in die Schachtel geben und hin und herbewegen. Die Murmel transportiert die Farbe hin und her und erzeugt diese tolle Optik. Das Papier kann dann auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden und auf Ordner etc. geklebt werden. 
Ich bin total happy!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Spielzeit in Arendalle

Meine Töchter sind ja - wie wohl viele Mädchen in ihrem Alter - Eiskönigin-Fans, ohne jemals den Film gesehen zu haben. Daher hatte ich die Idee, ihnen ein Spiel zu machen, das ganz einfach ist und bei dem wir alle mitspielen können.



 Es besteht aus einer Schachtel, die ich einfach mit Packpapier eingeschlagen und mit einem Papierstreifen und Stickern zum Film beklebt habe. 
Zudem habe ich einen Spielplan auf einem Kartonblatt erstellt. Hier müssen die Spieler von der Schneeflocke im Eisgebiet durch das Blaue Feld hin zum Frühling gelangen. 


Unterwegs gibt es kleine Schneemann-Felder, wo immer eine Aktionskarte gezogen werden muss. Dazu gibt es in der blauen Tüte Zubehör: Mal muss ein Schneemann aus Styroporkugeln gebaut werden, mal ein Glas "geschmolzener Schneemann" ausgetrunken werden. 


 Auf manchen Feldern klebt eine Paillette. Da muss eine Ereigniskarte gezogen werden. Mal muss man aussetzen, mal muss man ein oder zwei Felder vorgehen. Ganz einfach und simpel, damit es auch fünfjährige, die vielleicht strategisch noch nicht so firm sind, verstehen. 

 Dazu natürlich noch Spielfiguren und ein Würfel und es kann losgehen!

Freitag, 18. November 2016

Advent, Advent,...

Heute zeige ich euch mal meinen Adventskalender aus Butterbrottüten, der mich viel Zeit und Nerven gekostet hat, aber ich fand ihn nachher so schön, dass ich ihn am liebsten gar nicht meinen Mädels zum Auspacken gegeben hätte...


Du brauchst:

24 Butterbrottüten
Papier
Pappe
Masking-Tape
Sternstanzer (oder eine Schere und viel Zeit)
Geschenkband

Ich habe immer eine Etikette aus der Pappe ausgeschnitten, noch eine kleine Etikette aus Papier mit der Zackenschere ausgeschnitten und einen Stern ausgestanzt und alles übereinander geklebt. Dann optional noch mit Masking-Tape versehen und oben ein Loch mit dem Locher reinstanzen. Geschenkle in die Tüte, Geschenkband durch Tüte und Etikett und alles zusammenbinden - fertig! Aber eben 24 Mal....

Donnerstag, 7. Juli 2016

Ein Buch für die Reise

Drei Kinder unter drei Jahren auf einer Autofahrt mindestens 10 Stunden zu unterhalten ist nicht immer leicht. Auch wenn sie einen Großteil der Fahrt schlafend oder essend verbringen, bin ich bis jetzt noch so idealistisch veranlagt, ihnen keine Filme oder ähnliches auf dem Tablet zu zeigen, das würde ohnehin bei einem Tablet und drei Augenpaaren im Streit enden.
Hörbücher sind auch nur so mäßig beliebt, im Moment noch zu lang und auf Dauer nerven die hohen Stimmen sogar uns Eltern. Meine Kinder schauen auf Autofahrten gerne mal Bücher an, aber oft gibt das nicht so viel her und manchmal muss man dann noch vorlesen - bis uns allen schlecht ist.
Also, dachte ich mir, da muss was her, womit sie sich länger beschäftigen. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam, aber ich googelte doch tatsächlich "genähte Bücher" und war baff. Es eröffnete sich mir die gesamte Welt der Quietbooks, zu Deutsch: Beschäftigungsbuch oder Spielbuch, und Nähideen mit Suchtfaktor.
Man kann verschiedene Seiten nähen, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und man findet alle möglichen Anregungen von kreativen Menschen.




Donnerstag, 14. April 2016

Sag mir cuando, sag mir wann...

Diese - wie ich finde - ganz wunderbare, individuelle und etwas ungewöhnliche Uhr ziert seit ein paar Jahren unser Wohnzimmer. Ich habe sie meinem Mann mal irgendwann zu einem Jahrestag geschenkt. Er, männlich wie er ist, findet sie etwas chaotisch, wirr und unruhig. Könnte aber auch daran liegen, dass er immer so spät dran ist und daher ganz nervös wird, sobald er die (fortgeschrittene) Zeit sieht und das so gar nichts mit der Optik der Uhr zu tun hat.
Jedenfalls finde ich selbst sie immer noch ziemlich schön und so als kleines Detail mit persönlicher Note mag ich diese Uhr sehr.




Und so geht's:
Eine Leinwand in beliebiger Größe mit Acrylfarben anmalen. Ich habe sie erst rot grundiert und anschließend in verschiedenen Rottönen mit einem großen Pinsel drübergemalt, wobei ich den Pinselduktus nicht verändert habe.
Mit einem sehr dünnen Pinsel oder auch mit einem Zahnstocher/ Schaschlik-Spieß oder ähnlichem die Zahlen auftragen.
Ein Uhrenwerk in die Mitte bohren.

Scharfer Helfer

Ich hatte ja immer einen total stylischen Messerblock, den ich mal für sagenhafte 17 Euro in Spanien erstanden habe. Aber dementsprechend hochwertig waren natürlich die Messer und nach ein paar Jahren im Gebrauch musste ich sie nach und nach ersetzen. Der Nachteil an meinem aufgefächerten, hübschen Messerblock war, dass neue Messer oder andere Fabrikate leider nicht mehr in die vorgesehenen Scheiden passten. 
Und außerdem sammelten sich immer mehr Messer an und da ich es ja so gerne mag, wenn alles praktisch und an einem Ort ist, musste also was Neues her.
Erstmal habe ich tatsächlich bei meiner Schwiegermutter einen Messerblock gesehen, der aus Schaumstoff ist, in den man die Messer einfach hineinsteckt. Fand ich praktisch, dachte ich mir. Das mit dem Schaumstoff widerspricht aber total meinen Umweltschutzvorstellungen und daher habe ich mich nur an der Form orientiert und das Ganze mit 800 (!) Schaschlik-Spießen reproduziert. 
Die Dose ist mir beim Möbelschweden begegnet, daran konnte ich natürlich nicht vorbeigehen. 
Drumherum noch ein Schleifchen in meiner Lieblingsfarbe und schon ist alles fertig. Wie findet ihr's?





Mit der Zeit habe ich übrigens festgestellt, dass es besser ist, die Schaschlik-Spieße mit den Spitzen nach oben reinzustellen. Denn dann kann man die Messer besser von oben hineinstecken.