Nachdem die Sache mit den Bambis so mittelmäßig gelaufen ist, habe ich mich an einen Stoff gemacht, bei dem eigentlich nichts schiefgehen konnte: Gelb-Orange Streifen, alle gleich breit, wenn man nun noch so zuschneidet, dass es auch alles Querstreifen sind, läuft's.
So entstand da gestern nochmal eine Hose, diesmal für einen Jungen. Daher auch die Füchse - ja, richtig herum... Ich habe auch hier die Bündchen ziemlich verflucht, aber die waren diesmal auch echt eng. Tja, und dann wende ich die Hose um halb zwei in der Nacht und starre mit brennenden Augen auf mein Werk - und stelle fest: Ein Hosenbein ist mit der linken Seite nach außen genäht.... Aber da siegte die Müdigkeit über den Perfektionismus...
Passiert euch so was auch manchmal? Und trennt ihr alles wieder auf oder lasst ihr es dann auch manchmal so?
Posts mit dem Label Nähen für Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Dienstag, 17. Oktober 2017
Donnerstag, 11. Mai 2017
Sommer, Sonne, Sonnenschein...
oder: Sonnenbrand, Sonnenstich... Nein, wir wollen ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Aber ich habe mal für meine Süßen ein Sonnenhütchen genäht, damit wir ganz beruhigt in den Sommer starten können:
Und das Geniale daran ist: Man kann es wenden, falls die Ladies mal doch keine Lust mehr auf Rosa haben:
OOOOh, I'm so happy - jetzt kann der Sommer bzw. die Sonne kommen!
Das Schnittmuster gibt es übrigens hier!
OOOOh, I'm so happy - jetzt kann der Sommer bzw. die Sonne kommen!
Das Schnittmuster gibt es übrigens hier!
Dienstag, 10. Januar 2017
Babyalarm Nummer 2 - Wickeltasche
Wie bereits in meinem ersten Babyalarm-Post beschrieben, kommen gerade viele Kinder zur Welt, jedenfalls in meinem Umfeld. Eine Freundin von mir, die mich sozusagen durch das Studium gerettet hat und meine Liebe für das Nähen teilt, habe ich mit einer Wickeltasche beglückt:
Von außen eher schlicht, angelehnt an einen Buchumschlag...
Aber das Innenleben! Da habe ich mich selbst übertroffen. Rechts ein Reißverschluss für Kleinigkeiten, und zwei Fächer für Windeln, links ein Platz für Feuchttücher. Der Wahnsinn, oder?
Und so sieht das Ganze dann im eingeräumten Zustand aus:
Oh und jetzt fragt mich nicht nach einer Anleitung, ich habe da selbst Abende lang dran herumgefeilt und mir idiotischerweise nix dazu aufgeschrieben. Planning by doing sozusagen, aber was will man machen?
Verpackt habe ich das Ganze in blauem Packpapier (auch hier kam wieder Verstärkung für die Männerwelt), das ich mit Tinte und Feder selbst beschrieben habe, vor allem mit guten Wünschen an die Eltern und das Kindchen.
Das hat mich selbst ziemlich umgehauen, aber da hatte ich gerade den totalen Kreativ-Flash, gut kombiniert mit freier Zeit und den nötigen Materialien. Freude groß!
Von außen eher schlicht, angelehnt an einen Buchumschlag...
Aber das Innenleben! Da habe ich mich selbst übertroffen. Rechts ein Reißverschluss für Kleinigkeiten, und zwei Fächer für Windeln, links ein Platz für Feuchttücher. Der Wahnsinn, oder?
Und so sieht das Ganze dann im eingeräumten Zustand aus:
Oh und jetzt fragt mich nicht nach einer Anleitung, ich habe da selbst Abende lang dran herumgefeilt und mir idiotischerweise nix dazu aufgeschrieben. Planning by doing sozusagen, aber was will man machen?
Verpackt habe ich das Ganze in blauem Packpapier (auch hier kam wieder Verstärkung für die Männerwelt), das ich mit Tinte und Feder selbst beschrieben habe, vor allem mit guten Wünschen an die Eltern und das Kindchen.
Das hat mich selbst ziemlich umgehauen, aber da hatte ich gerade den totalen Kreativ-Flash, gut kombiniert mit freier Zeit und den nötigen Materialien. Freude groß!
Samstag, 7. Januar 2017
Liebe Grüße...
Das Material Papier hat es mir ja in letzter Zeit total angetan, aber ab und zu habe ich doch Lust, ein paar Karten oder so etwas zu nähen. Dazu gibt es viele Anregungen im Netz und es ist schnell gemacht. Der Effekt ist natürlich gigantisch!
Música, música!
Mis gemelitas gehen jetzt schon in die Musikschule - mannomann, das ist ja echt mal die Vorstufe zur Schule, so richtig mit Hausaufgaben und sie brauchen auch ein Mäppchen, Stifte, Lineal und so weiter. Und natürlich eine Tasche. Da kam dann wieder ich mit meinem Können ins Spiel. Schon vor langer Zeit habe ich mal so einen sommerlichen Kirschenstoff bestellt, natürlich mal wieder das Kleingedruckte nicht gelesen und eigentlich wollte ich mir daraus einen Rock nähen, es war dann aber Baumwolle und überhaupt kein bisschen dehnbar. Da war mir schon wieder alles zu anstrengend und ich habe ihn irgendwo hinten unten in unsere Stoffkiste gestopft. Nun hatte ich die Gelegenheit, ihn für die Kinder einzusetzen; zusammen mit einem grün gemusterten Wickelrock von meiner Schwiegermutter kam das dabei folgendes Täschlein raus:
Sind ja zwei, also muss ich auch zwei identische Taschen nähen, "sonst gibt 's Zoff", wie sie immer schon selbst sagen. Dafür habe ich die aufgenähten Muster variiert. Ich finde das Reh ja ultrasüß, beim Vogel hat mich der Schnabel etwas vor Herausforderungen gestellt, aber ich bin zufrieden. Noten drauf zu sticken war mir dann doch ne Nummer zu groß, aber so kann man die Taschen auch noch anderen Zwecken zuführen.
Ich bin total zufrieden und als der Kirschenstoff so vernäht war, dachte ich, dass er mir vielleicht für mich doch ein bisschen zu kindlich gewesen wäre... Aber man bleibt ja im Herzen jung ;)
Sind ja zwei, also muss ich auch zwei identische Taschen nähen, "sonst gibt 's Zoff", wie sie immer schon selbst sagen. Dafür habe ich die aufgenähten Muster variiert. Ich finde das Reh ja ultrasüß, beim Vogel hat mich der Schnabel etwas vor Herausforderungen gestellt, aber ich bin zufrieden. Noten drauf zu sticken war mir dann doch ne Nummer zu groß, aber so kann man die Taschen auch noch anderen Zwecken zuführen.
Ich bin total zufrieden und als der Kirschenstoff so vernäht war, dachte ich, dass er mir vielleicht für mich doch ein bisschen zu kindlich gewesen wäre... Aber man bleibt ja im Herzen jung ;)
Dienstag, 3. Januar 2017
Babyalarm Nummer 1 - Krabbeldecke
Also ich weiß ja auch nicht, was da dieses Frühjahr passiert ist, aber derzeit sind gleich sechs meiner Freundinnen schwanger und erwarten innerhalb der nächsten sechs Monate ihre Babys. Freut mich ja sehr, insbesondere, weil ich das selbst schon so größtenteils hinter mir habe und nun fröhlich-frisch neben ihnen die Stufen zum Café hinaufhüpfen kann, während sie unter dem Gewicht ihrer Bäuche und dem ganzen Drum und Dran doch dampflöckisch daherkommen.
Insgesamt freue ich mich ja sehr, etwas für Babys zu machen und ein paar Projekte kann ich hier gleich mal vorstellen.
Nach Stephis Vorlage auf Herzbotschaft habe ich für den ersten Ankömmling eine Babydecke genäht:
Ich halte nicht so viel davon, wenn es allzu viele Erlebnisfelder gibt und meine Decke war auch nicht so groß wie die von Stephi, sodass ich einfach nur zwei "Highlights" genäht habe. Die Eule (die bei mir eher aussieht wie ein desillusioniertes Huhn auf Diät, aber das macht nichts) mit einer Klingel drin und einem Kam Snap am Rücken, sodass sie auch nciht verloren geht und einem Bändel, an den ich nur ein kleines Webband genäht habe, denn ich wolle nichts Hartes einbauen, falls das Kind sich auf der Decke hin und herkugelt.
So sieht meine "Eule" nochmal im Detail aus. Ich hätte vielleicht etwas mehr Füllwatte nehmen sollen. Na ja... Alles noch ausbaufähig ;)
Unnötig zu erwähnen, dass es sich um einen Jungen handelt, oder?
Insgesamt freue ich mich ja sehr, etwas für Babys zu machen und ein paar Projekte kann ich hier gleich mal vorstellen.
Nach Stephis Vorlage auf Herzbotschaft habe ich für den ersten Ankömmling eine Babydecke genäht:
Ich halte nicht so viel davon, wenn es allzu viele Erlebnisfelder gibt und meine Decke war auch nicht so groß wie die von Stephi, sodass ich einfach nur zwei "Highlights" genäht habe. Die Eule (die bei mir eher aussieht wie ein desillusioniertes Huhn auf Diät, aber das macht nichts) mit einer Klingel drin und einem Kam Snap am Rücken, sodass sie auch nciht verloren geht und einem Bändel, an den ich nur ein kleines Webband genäht habe, denn ich wolle nichts Hartes einbauen, falls das Kind sich auf der Decke hin und herkugelt.
So sieht meine "Eule" nochmal im Detail aus. Ich hätte vielleicht etwas mehr Füllwatte nehmen sollen. Na ja... Alles noch ausbaufähig ;)
Unnötig zu erwähnen, dass es sich um einen Jungen handelt, oder?
Donnerstag, 17. November 2016
Warmer Herbst- oder Frühlingsloop
Heissa hussa, der Herbst ist da...
Der Herbst hat ja ein bisschen schneller Einzug gehalten, als mir das so lieb ist. Ich habe gerne einen Sommer bis in den November hinein, so wie letztes Jahr, als wir am ersten Novemberwochenende noch kurzärmelig herumlaufen konnten.
Aber Herbstzeit ist ja immer auch etwas häuslich, Bastelzeit und für mich auch gerne mal Häkelzeit. Im Januar oder so hatte ich einen Loop angefangen zu häkeln, der dann soooooo viele Maschen hatte, dass ich ihn ganz unten in meinem Handarbeitskorb verstaute, wo er erstmal blieb. Dann, mit einer Kreativpause sozusagen, ging plötzlich alles ganz schnell:
Meine Mädchen fanden ihn super - auch wenn er eigentlich von der Länge her für Erwachsene gedacht ist. Sie wollten gleich, dass ich ihn noch einmal häkele.
Aber darauf war ich dann doch nicht so scharf - da habe ich ihn lieber schnell einer Freundin geschenkt ;)
Die Anleitung war in einem der Garnpakete von führenden Discountern. Gibt es immer wieder mal und ist ein netter Zeitvertreib, falls man so wie ich auch nicht so gerne seine Hände stillhalten kann...
In diesem Sinne: eine warme Herbstzeit!
Der Herbst hat ja ein bisschen schneller Einzug gehalten, als mir das so lieb ist. Ich habe gerne einen Sommer bis in den November hinein, so wie letztes Jahr, als wir am ersten Novemberwochenende noch kurzärmelig herumlaufen konnten.
Aber Herbstzeit ist ja immer auch etwas häuslich, Bastelzeit und für mich auch gerne mal Häkelzeit. Im Januar oder so hatte ich einen Loop angefangen zu häkeln, der dann soooooo viele Maschen hatte, dass ich ihn ganz unten in meinem Handarbeitskorb verstaute, wo er erstmal blieb. Dann, mit einer Kreativpause sozusagen, ging plötzlich alles ganz schnell:
Meine Mädchen fanden ihn super - auch wenn er eigentlich von der Länge her für Erwachsene gedacht ist. Sie wollten gleich, dass ich ihn noch einmal häkele.
Aber darauf war ich dann doch nicht so scharf - da habe ich ihn lieber schnell einer Freundin geschenkt ;)
Die Anleitung war in einem der Garnpakete von führenden Discountern. Gibt es immer wieder mal und ist ein netter Zeitvertreib, falls man so wie ich auch nicht so gerne seine Hände stillhalten kann...
In diesem Sinne: eine warme Herbstzeit!
Donnerstag, 7. Juli 2016
Ein Buch für die Reise
Drei Kinder unter drei Jahren auf einer Autofahrt mindestens 10 Stunden zu unterhalten ist nicht immer leicht. Auch wenn sie einen Großteil der Fahrt schlafend oder essend verbringen, bin ich bis jetzt noch so idealistisch veranlagt, ihnen keine Filme oder ähnliches auf dem Tablet zu zeigen, das würde ohnehin bei einem Tablet und drei Augenpaaren im Streit enden.
Hörbücher sind auch nur so mäßig beliebt, im Moment noch zu lang und auf Dauer nerven die hohen Stimmen sogar uns Eltern. Meine Kinder schauen auf Autofahrten gerne mal Bücher an, aber oft gibt das nicht so viel her und manchmal muss man dann noch vorlesen - bis uns allen schlecht ist.
Also, dachte ich mir, da muss was her, womit sie sich länger beschäftigen. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam, aber ich googelte doch tatsächlich "genähte Bücher" und war baff. Es eröffnete sich mir die gesamte Welt der Quietbooks, zu Deutsch: Beschäftigungsbuch oder Spielbuch, und Nähideen mit Suchtfaktor.
Man kann verschiedene Seiten nähen, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und man findet alle möglichen Anregungen von kreativen Menschen.
Hörbücher sind auch nur so mäßig beliebt, im Moment noch zu lang und auf Dauer nerven die hohen Stimmen sogar uns Eltern. Meine Kinder schauen auf Autofahrten gerne mal Bücher an, aber oft gibt das nicht so viel her und manchmal muss man dann noch vorlesen - bis uns allen schlecht ist.
Also, dachte ich mir, da muss was her, womit sie sich länger beschäftigen. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam, aber ich googelte doch tatsächlich "genähte Bücher" und war baff. Es eröffnete sich mir die gesamte Welt der Quietbooks, zu Deutsch: Beschäftigungsbuch oder Spielbuch, und Nähideen mit Suchtfaktor.
Man kann verschiedene Seiten nähen, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und man findet alle möglichen Anregungen von kreativen Menschen.
Freitag, 22. April 2016
Blumiger Sommerrock
Meine Zwillinge sind ja richtige Girlies. Sie ziehen im Sommer nicht mal kurze Hosen an. Vor kurzem kam aber ein Paket von einer Verwandten, mit gefühlten 20 kurzen Hosen in allen Farben. Und die Omi kauft natürlich auch noch welche - Tränen vorprogrammiert. Aber zum Glück kann die Mama ja ein bisschen mit der Nähmaschine umgehen. Um Streit am Morgen zu vermeiden, habe ich für unseren Urlaub in der Türkei über Ostern kurzerhand aus der Hose einen Rock gemacht.
Für diesen Rock braucht man nicht so furchtbar viel Material:
* Eine Hose mit der Bundweite, die das Kind aktuell hat. Das kann eine kurze sein, aber auch eine ausgediente oder zu kurze lange Hose, was eben gerade so da ist.
* Außerdem einen Stoff, der farblich dazu passt (auch Kontraste sind natürlich erlaubt). Dieser sollte 12 cm breit sein und drei mal so lang, wie die Hose breit ist.
* Eine Borte oder ein andersfarbiges Band
* Optional noch einen Stoff ca. 8 x 8 für eine kleine Tasche.
Und so geht's:
1. Hose so abschneiden, dass sie unten gerade ist und es keine Trennung mehr zwischen den Beinen gibt.
2. Blumenstoff zuschneiden.
3. Blumenstoff nun ca. alle 8 cm einen cm in beide Richtungen umschlagen (s. Bild). Die Schlaufen feststecken.
4. Dies rundherum wiederholen, bis die kurzen Stoffenden wieder aufeinandertreffen.
5. Alles rundherum einmal mit Geradstich festnähen. Wenn es ein Stoff ist, der leicht ausfranst, kann man auch Zickzackstich verwenden.
6. Nun den Stoff unten einmal um einen Zentimeter einschlagen. Dann noch einmal um einen Zentimeter einschlagen und die Borte rundherum feststecken. 7. Alles einmal mit Geradstich annähen.
8. Optional kann man nun noch eine Tasche annähen. Da es bei meiner kurzen Hose schon eine Tasche vorne gab, habe ich einfach diese "verschönert".
Dazu habe ich den Stoff von der Borte genommen und die Maße der Tasche plus 1 cm Nahtzugabe auf allen vier Seiten ausgeschnitten. Die Nahtzugabe wird diesmal aber nicht eingenäht, sondern umgeschlagen, sodass die Tasche nachher nicht ausfranst. Rundherum feststecken und die Tasche an den Seiten und unten mit ganz engem Zickzackstich (1,2 Länge und 0,4 Breite) aufgenäht. Dazu habe ich ein rosafarbenes Garn verwendet, um die Farbe, die auch im Blumenmuster nochmal auftaucht, mit aufzugreifen.
9. Und so sieht das fertige Röcklein aus!
... und weil ich ja Zwillinge habe, entstanden an diesem Abend natürlich gleich zwei. So sieht das Schwestermodell aus (Basis war hier eine alte Leggins):
Für diesen Rock braucht man nicht so furchtbar viel Material:
* Eine Hose mit der Bundweite, die das Kind aktuell hat. Das kann eine kurze sein, aber auch eine ausgediente oder zu kurze lange Hose, was eben gerade so da ist.
* Außerdem einen Stoff, der farblich dazu passt (auch Kontraste sind natürlich erlaubt). Dieser sollte 12 cm breit sein und drei mal so lang, wie die Hose breit ist.
* Eine Borte oder ein andersfarbiges Band
* Optional noch einen Stoff ca. 8 x 8 für eine kleine Tasche.
Und so geht's:
1. Hose so abschneiden, dass sie unten gerade ist und es keine Trennung mehr zwischen den Beinen gibt.
2. Blumenstoff zuschneiden.
3. Blumenstoff nun ca. alle 8 cm einen cm in beide Richtungen umschlagen (s. Bild). Die Schlaufen feststecken.
4. Dies rundherum wiederholen, bis die kurzen Stoffenden wieder aufeinandertreffen.
5. Alles rundherum einmal mit Geradstich festnähen. Wenn es ein Stoff ist, der leicht ausfranst, kann man auch Zickzackstich verwenden.
6. Nun den Stoff unten einmal um einen Zentimeter einschlagen. Dann noch einmal um einen Zentimeter einschlagen und die Borte rundherum feststecken. 7. Alles einmal mit Geradstich annähen.
8. Optional kann man nun noch eine Tasche annähen. Da es bei meiner kurzen Hose schon eine Tasche vorne gab, habe ich einfach diese "verschönert".
Dazu habe ich den Stoff von der Borte genommen und die Maße der Tasche plus 1 cm Nahtzugabe auf allen vier Seiten ausgeschnitten. Die Nahtzugabe wird diesmal aber nicht eingenäht, sondern umgeschlagen, sodass die Tasche nachher nicht ausfranst. Rundherum feststecken und die Tasche an den Seiten und unten mit ganz engem Zickzackstich (1,2 Länge und 0,4 Breite) aufgenäht. Dazu habe ich ein rosafarbenes Garn verwendet, um die Farbe, die auch im Blumenmuster nochmal auftaucht, mit aufzugreifen.
9. Und so sieht das fertige Röcklein aus!
Freitag, 8. April 2016
Raupe Nimmersatt
Mein liebstes Motto ist ja: "Mach es so, wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön."
Also habe ich neulich in den Tiefen des Internets einen Stoff gefunden, auf dem das Tierchen abgebildet war - musste ich natürlich sofort kaufen.
Ja, und dann stelle ich beim Blick in den Schrank fest, dass der schon da liegt, in Form von Bettwäsche für Kinder, die wir mal geschenkt bekommen haben. Da der Kleine Mann ja diesbezügich total in meine Richtung geht, finde ich, es passt total zu ihm, dass er diese Bettwäsche bekommt und natürlich auch irgendwas, das ich noch aus dem Stoff nähe.
Ich blättere das Buch durch und ziehe kurz in Erwägung, es selbst zu nähen, eine Raupe zu nähen, ein Labyrinth zu nähen, aus dem die Raupe herausfinden muss.... Mein Mann ruft mich zur Vernunft: "Der Kerl wird zwei!" Also gut. All diese kognitiv anspruchsvollen Dinge verwerfe ich wieder und ich wühle weiter in den Tiefen des Internets. Und da stoße ich doch tatsächlich auf ein Bild eines genähten Raupe-Nimmersatt-Buches. Und dann muss ich doch ran:
Eigentlich gut, um die Zahlen zu lernen, denke ich mir. Und natürlich für die ganzen Obstsorten. Bis die Samstags-Seite kommt :oO
Aber auch die habe ich ganz gut gemeistert. Dazu braucht es halt viele, viele Serienabende bewaffnet mit Schere, Filz, Nadel und Faden.
Dann habe ich noch eine Tasche drum herum genäht, in die der Kleine Mann auch seinen Laptop hineinstecken kann, wenn er möchte.
Also habe ich neulich in den Tiefen des Internets einen Stoff gefunden, auf dem das Tierchen abgebildet war - musste ich natürlich sofort kaufen.
Ja, und dann stelle ich beim Blick in den Schrank fest, dass der schon da liegt, in Form von Bettwäsche für Kinder, die wir mal geschenkt bekommen haben. Da der Kleine Mann ja diesbezügich total in meine Richtung geht, finde ich, es passt total zu ihm, dass er diese Bettwäsche bekommt und natürlich auch irgendwas, das ich noch aus dem Stoff nähe.
Ich blättere das Buch durch und ziehe kurz in Erwägung, es selbst zu nähen, eine Raupe zu nähen, ein Labyrinth zu nähen, aus dem die Raupe herausfinden muss.... Mein Mann ruft mich zur Vernunft: "Der Kerl wird zwei!" Also gut. All diese kognitiv anspruchsvollen Dinge verwerfe ich wieder und ich wühle weiter in den Tiefen des Internets. Und da stoße ich doch tatsächlich auf ein Bild eines genähten Raupe-Nimmersatt-Buches. Und dann muss ich doch ran:
Eigentlich gut, um die Zahlen zu lernen, denke ich mir. Und natürlich für die ganzen Obstsorten. Bis die Samstags-Seite kommt :oO
Aber auch die habe ich ganz gut gemeistert. Dazu braucht es halt viele, viele Serienabende bewaffnet mit Schere, Filz, Nadel und Faden.
Dann habe ich noch eine Tasche drum herum genäht, in die der Kleine Mann auch seinen Laptop hineinstecken kann, wenn er möchte.
Wie gefällt's euch?
Mögt ihr die Raupe Nimmersatt auch so gerne?
Donnerstag, 18. Februar 2016
Ordnung muss (schön) sein
Ich hab die Haare schön, ich hab die Haare schön... und ich mag es sehr, wenn alles ordentlich ist. Bei drei eitlen Damen im Haushalt hat mein Liebster manchmal dann doch einiges zu tun. Er entwirrt mit viel Geduld so manchen Haarknoten bei unserer kleinen Eule und der Prinzessin.
Irgendwann war es ihm aber doch zu bunt, weil ich darauf bestanden habe, dass man doch bitte kein gelbes Spängchen zu einem lila Haargummi nehmen soll. Geht doch auch nicht, oder?
Da das allmorgendliche Suchen passender Klammern dann wohl doch zu viel verlangt war (sogar von mir selbst, wie ich mir eingestehen musste), musste also ein Ordnungssystem her.
Die Blume, die auch schon die Vorhänge im Kinderzimmer ziert, wurde nochmal reproduziert und bekam einen überdimensional dicken Stiel, an dem die Haarklemmen und Spängchen befestigt werden können.
Na, was sagt ihr? Außerdem konnte ich mal wieder meiner Leidenschaft, alles nach Farben und am besten noch Größen zu sortieren, nachgehen... Allerdings hält die Ordnung bei uns zirka genau etwa ungefähr so zwei bis drei Stunden. Und dann hat wieder irgendeine die Haare schön mit etwa fünf bis siebzehn Spängchen in unterschiedlichen Farben. Kinder!
Mittwoch, 10. Februar 2016
Königliche Stifterolle
Meine Prinzessin malt so gerne überall und in jeder Lage. Die Stifte befinden sich bei uns dementsprechend überall, unter dem Sofa, im Blumentopf, im Küchenschrank, unter dem Bett,... Daher dachte ich: Vielleicht hat sie ja Spaß am Einräumen und verstaut nach dem Malen alle Stifte gerne in der Stifterolle, solange diese nur rosa ist.
Ich bin aber überhaupt nicht zufrieden, weil ich so blöd war und Innen- und Außenstoff zuerst zusammengenäht habe, bevor ich die einzelnen Abteilungen für die Stifte eingenäht habe. Daher sieht man sie jetzt von außen.
Man braucht:
Stoff Farbe A: 42 x 52 cm (Nahtzugabe von 1 cm enthalten)
Stoff Farbe B (oder Farbe A im Bruch): 42 x 52 cm (Nahtzugabe von 1 cm enthalten)
Stoff Farbe C: 27 x 52 cm (Nahtzugabe enthalten)
Webband
Ich habe das Webband komplett drumherum genäht. Das bedeutet aber, dass man es nur an zwei Stellen annähen kann, weil es ja sonst mit eingewickelt wird. Daher kann man auch 2 mal 25 - 30 cm nehmen, und es nur außen annähen. So beschreibe ich es in Punkt 3.
1. Stoff C oben zweimal 0,5 cm einschlagen, dann festnähen.
2. Stoff C links auf rechts (!) auf Stoff B legen und unten zusammennähen. Dann im Abstand von ca. 2 cm bis oben mit dem Gradstich die Kammern abnähen.
3. Das Webband an der oberen Kante von Stoff C parallel zu den Öffnungen anlegen, sodass es rechts und links ca. 0,5 cm übersteht.
4. Stoff A rechts auf rechts auf Stoff B/C legen und rundherum feststecken.
5. Alles mit dem Gradstich zusammennähen und auf einer kurzen Seite eine ca. 10 cm lange Öffnung lassen.
6. Alles wenden und die Ecken mit einem Bleistift oder eine Stricknadel ausformen. Man kann auch eine Stecknadel nehmen, um die Stoffecken von außen herauszuziehen.
7. Alles bügeln, die Kammern dürfen abstehen.
8. Die Rolle mit Stiften füllen, oben den Stoff einmal einklappen und alles zusammenrollen.
9. Optional kann man unten noch über den Rand ein Schrägband nähen.
Viel Spaß damit!
Ich bin aber überhaupt nicht zufrieden, weil ich so blöd war und Innen- und Außenstoff zuerst zusammengenäht habe, bevor ich die einzelnen Abteilungen für die Stifte eingenäht habe. Daher sieht man sie jetzt von außen.
Man braucht:
Stoff Farbe A: 42 x 52 cm (Nahtzugabe von 1 cm enthalten)
Stoff Farbe B (oder Farbe A im Bruch): 42 x 52 cm (Nahtzugabe von 1 cm enthalten)
Stoff Farbe C: 27 x 52 cm (Nahtzugabe enthalten)
Webband
Ich habe das Webband komplett drumherum genäht. Das bedeutet aber, dass man es nur an zwei Stellen annähen kann, weil es ja sonst mit eingewickelt wird. Daher kann man auch 2 mal 25 - 30 cm nehmen, und es nur außen annähen. So beschreibe ich es in Punkt 3.
1. Stoff C oben zweimal 0,5 cm einschlagen, dann festnähen.
2. Stoff C links auf rechts (!) auf Stoff B legen und unten zusammennähen. Dann im Abstand von ca. 2 cm bis oben mit dem Gradstich die Kammern abnähen.
3. Das Webband an der oberen Kante von Stoff C parallel zu den Öffnungen anlegen, sodass es rechts und links ca. 0,5 cm übersteht.
4. Stoff A rechts auf rechts auf Stoff B/C legen und rundherum feststecken.
5. Alles mit dem Gradstich zusammennähen und auf einer kurzen Seite eine ca. 10 cm lange Öffnung lassen.
6. Alles wenden und die Ecken mit einem Bleistift oder eine Stricknadel ausformen. Man kann auch eine Stecknadel nehmen, um die Stoffecken von außen herauszuziehen.
7. Alles bügeln, die Kammern dürfen abstehen.
8. Die Rolle mit Stiften füllen, oben den Stoff einmal einklappen und alles zusammenrollen.
9. Optional kann man unten noch über den Rand ein Schrägband nähen.
Viel Spaß damit!
Arzttasche
"Mama, ich bin krank, ich muss schnell zum Arzt." höre ich manchmal, wenn meine Töchter keine Lust auf den Kindergarten haben. Dann soll ich mal das Fieberthermometer holen oder den Blutdruck messen, am allerliebsten aber: Pflaster. Ich verstehe jetzt den Satz, den ich von meinen eigenen und auch allen anderen mir bekannten Eltern kenne: Wunden heilen an der Luft viel besser. Denn dann spart man sich eine Menge Pflaster.
Es gibt aber tolle, bunt bedruckte Pflaster von IKEA, die kleben praktischerweise auch nicht so gut und sie kosten fast nichts, sodass man die getrost mal auf die eine oder andere Einmillimeterwunde kleben kann.
Ich wollte erstmal nur eine Doktortasche nähen. Aber so nach und nach bekommt man beim Nähen ja auch eigene Ideen und so entstand noch eine Salbentube, eine Pillenpackung, ein Mundschutz, ein Fieberthermometer (das zugegebenermaßen etwas überdimensional breit geworden ist) und ein Blutdruckmessgerät. Nun kann es losgehen und wir müssen nicht mehr unbedingt vor dem Kindergarten zum Arzt!
Montag, 8. Februar 2016
Laptop
Selbst Technik kann genäht sein!
Der Kleine Mann haut mit seinen eineinhalb Jahren ja schon fleißig in die Tasten. Am liebsten auf meinem Laptop und am allerliebsten, wenn ich gerade etwas daran arbeit und am allerallerliebsten drückt er die Escape-Taste oben links oder gleich den Ausschaltknopf.
An Weihnachten dachte ich mir dann: Kind, du bekommst jetzt auch einen Laptop. Ich wollte meinen Mann natürlich auch ein bisschen schockieren, denn bisher habe ich mich immer sehr ablehnend gegenüber sämtlichen technischen Geräten in Kombination mit Kindern unter ... sagen wir mal, 15 :) geäußert. Wir haben nämlich auch keinen Fernseher. Na ja, hat nur etwa 27 Minuten gehalten, dann musste ich ihm doch sagen, dass der Laptop für unseren Kleinsten aus Stoff sein wird. Und hier ist er:
Die Idee, einen Laptop zu nähen stammt nicht von mir, sondern im Prinzip aus den Tiefen des Internets. Eine meiner Liebingsseiten in Bezug auf das Nähen von Spielzeug findet ihr hier. Das Schnittmuster bzw. die Teile des Laptops habe ich allerdings selbst konstruiert, weil es kein kostenloses Schnittmuster gab. Jetzt gibt es eins, und zwar hier!
Und so sieht er von außen aus:
Ich habe noch zwei Wechselbildschirme genäht. Auf einem Bildschirm befinden sich die Umrisse einer Rakete mit Tangram-Linien.
Ist ein bisschen Schnippelei wegen der ganzen Einzelteile, aber das kann man ja mal vor dem Fernseher machen, sofern man einen hat ;) Viel Spaß beim Nachnähen!
Der Kleine Mann haut mit seinen eineinhalb Jahren ja schon fleißig in die Tasten. Am liebsten auf meinem Laptop und am allerliebsten, wenn ich gerade etwas daran arbeit und am allerallerliebsten drückt er die Escape-Taste oben links oder gleich den Ausschaltknopf.
An Weihnachten dachte ich mir dann: Kind, du bekommst jetzt auch einen Laptop. Ich wollte meinen Mann natürlich auch ein bisschen schockieren, denn bisher habe ich mich immer sehr ablehnend gegenüber sämtlichen technischen Geräten in Kombination mit Kindern unter ... sagen wir mal, 15 :) geäußert. Wir haben nämlich auch keinen Fernseher. Na ja, hat nur etwa 27 Minuten gehalten, dann musste ich ihm doch sagen, dass der Laptop für unseren Kleinsten aus Stoff sein wird. Und hier ist er:
Die Idee, einen Laptop zu nähen stammt nicht von mir, sondern im Prinzip aus den Tiefen des Internets. Eine meiner Liebingsseiten in Bezug auf das Nähen von Spielzeug findet ihr hier. Das Schnittmuster bzw. die Teile des Laptops habe ich allerdings selbst konstruiert, weil es kein kostenloses Schnittmuster gab. Jetzt gibt es eins, und zwar hier!
Und so sieht er von außen aus:
Ich habe noch zwei Wechselbildschirme genäht. Auf einem Bildschirm befinden sich die Umrisse einer Rakete mit Tangram-Linien.
Ist ein bisschen Schnippelei wegen der ganzen Einzelteile, aber das kann man ja mal vor dem Fernseher machen, sofern man einen hat ;) Viel Spaß beim Nachnähen!
Sonntag, 7. Februar 2016
Blutige Anfänge: Kindergartentasche
Meine Güte, meine Zwillinge kommen schon in den Kindergarten! Eitel genug sind sie schon und nun wollen sie auch noch eine praktische Tasche für Vesper und Trinkflasche. Ich habe eine neue Nähmaschine, weiß mittlerweile, wie man einen Faden einlegt und habe mich auch schon durch das Stoffangebot verschiedener Versandhäuser im World Wide Web gewühlt.
Also: Ran an den Speck. Die erste Tasche fotografiere ich lieber gar nicht erst, ich habe so viele Fehler gemacht, dass man sie nach der Kindergartenzeit getrotst als Putzlappen einsetzen kann. Aber zum Glück habe ich ja mehrere Kinder, also auch mehrere Versuche!
Am Ende finde ich das Ergebnis doch ganz akzeptabel.
So eine Brotdose lässt sich da doch einfach leichter verstauen...
Also: Ran an den Speck. Die erste Tasche fotografiere ich lieber gar nicht erst, ich habe so viele Fehler gemacht, dass man sie nach der Kindergartenzeit getrotst als Putzlappen einsetzen kann. Aber zum Glück habe ich ja mehrere Kinder, also auch mehrere Versuche!
Am Ende finde ich das Ergebnis doch ganz akzeptabel.
So eine Brotdose lässt sich da doch einfach leichter verstauen...
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