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Mittwoch, 7. Juni 2017

Sommerliche Kuchen

OOOOOOh wie ich den Sommer liebe!! Mein Mann hat im Juli Geburtstag und irgendwie geht bei ihm immer die super Party ab, weil er jedes Jahr eine Gutwettergarantie hat - woher auch immer.
Gleichzeitig heißt das, dass ich meiner weniger geliebten Tätigkeit nachgehen muss, nämlich dem Backen. Das mache ich ja an für sich nicht so gerne, aber dieses Jahr war ich mal richtig geduldig und hab alles gut geplant und das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?


Die Johannesbeer-Baiser-Torte find ich super, weil sie nicht so süß ist, aber auch nicht zu sauer, da halt doch eine Menge Zucker darin Platz findet...




 Da meine absolute Lieblingsfrucht die Mango ist, habe ich auch noch eine Mangotarte gemacht. Sie schmeckt allerdings am besten, wenn man sie ein bis zwei Tage vor dem Servieren vorbereitet und dann richtig durchziehen lässt und sie eine gute Konstistenz bekommt.


Und so geht's:

100 g kalte Butter      in Stücke schneiden und mit
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Mehl                und
3 EL Kokosraspeln      zu einem Mürbeteig verkneten. Am besten geht das mit den Händen, die Zutaten sollten wirklich schön kalt sein.

Alles in eine Form geben und 16 min bei 175 °C blindbacken und die Temperatur auf 140 °C reduzieren.
Für die Füllung

1Mango pürieren      und mit
400 g Crème fraîche und
1 EL Zucker             aufkochen
100 g weiße Schokolade zerbrechen und in der Creme schmelzen. Unter ständigem Rühren
6 Eigelbe                 dazugeben und glattrühren. Auf den Tarteboden gießen.

30 min bei 140°C backen, dann ca. 2 Stunden (besser vier oder eine ganze Nacht) kaltstellen.

2 frische Mangos schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben rosettenförmig von außen nach innen verteilen.



Viel Spaß beim Nachbacken!



Montag, 5. Juni 2017

Leckere Pflanzensetzlinge

Letzte Woche habe ich mich mit zwei lieben Kolleginnen zu einem Spargel- und Geschäftsessen getroffen. Ich habe mich bereit erklärt, den Nachtisch mitzubringen, weil ich diesen ja überaus wichtig finde und er oft vergessen wird. So schlage ich also zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich habe einen Nachtisch, der mir schmeckt und er wird nicht vergessen ;)

Kurz nachdem ich meine leckere Himbeerpanacotta gerade fertiggestellt hatte und zum Kühlen für die nächsten vier Stunden in den Kühlschrank verfrachtet, kam eine Nachricht, ob wir den Nachtisch aufgrund der großen Hitze nicht lieber weglassen sollten. Was?! Niemals.
Also war ein bisschen Kreativität angesagt und die Himbeerpanacotta wurde unter einer dicken Erdschicht getarnt. Da aber eine meiner Kolleginnen keine Schokolade oder Kakaopulver isst, musste ich hier auf Hackschnitzelimitate aus Müsli setzen.

Aber ich finde, die Müsli-Variante sieht auch relativ überzeugend aus...


Sieht es nicht echt aus?
Meine Kollegin hat im etwas trüben Licht ihres Flures jedenfalls kurz gestutzt, erst im hellen Licht erkannte sie, dass die angekündigten Minze-Setzlinge doch der Nachtisch waren :D
Auf jeden Fall lohnt es sich, denn es ist wirklich wenig Aufwand für einen ziemlich coolen Effekt!

Gerne gebe ich natürlich auch mein Rezept weiter:

Himbeerpanacotta

1 Stange Vanille         der Länge nach aufschneiden, Mark herauskratzen. Das Mark, die Stange und
450 g Sahne
450 g Milch
100 g Zucker             bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren 20 min köcheln.
6 Blatt Gelatine         in kaltem Wasser einweichen
500 g Himbeeren       (gerne TK) pürieren und in die Milch-Sahne-Masse einrühren, die Gelatine ausdrücken und unter die warme Masse rühren. Panacotta in kleine Tontöpfchen abfüllen. Sie sollte vier Stunden im Kühlschrank fest werden.

Eine Packung Schokoladen-Cookies mit dem Stampfer oder einem Messerknauf zerschlagen. Dann auf die kalte und feste Panacotta krümeln.
Erst kurz vor dem Servieren oder Mitbringen die Pfefferminz- oder Zitronenmelisse-Blättchen und die Gummiwürmchen daraufsetzen.

Guten Appetit!

Freitag, 10. Februar 2017

Was Liebes für den Liebsten

Mein persönliches i-Tüpfle ist ja mein Mann. Der kommt hier bei der ganzen Kindersachen-Näherei immer ein bisschen zu kurz, weil ich mich bisher an Hoodies oder gar Hemden doch noch nciht herantraue. Aber wir essen beide gerne, unsere Lieblingsmahlzeit ist das Frühstück oder der Brunch oder gleich ein Brinner (Brunch-Dinner), aber grundsätzlich ist natürlich jeder Tag, der mit Essen beginnt, schon mal so halbwegs gerettet. 
Neulich hatten wir Jahrestag, da wollte ich eigentlich was Besonderes machen. Aber mit drei Kindern im Schlepptau mitten im Winter fiel mir einfach nichts Tolles ein. Babysitter sind dann auch rar, also habe ich mir überlegt, einfach ein tolles Frühstück zu machen. 
Nein, wir haben nicht draußen gegessen, das schöne Sommerwetter trügt. Aber drinnen hat das Brot mindestens so gut geschmeckt...
Dazu gab es Herzbrötchen, Käseherzen und -sterne und einfach ein paar leckere Snacks zum Frühstück:



Der Teig war etwas klebrig und meine Töchter haben noch mit gebacken, daher ist das Ergebnis ein bisschen verbeult ;) Aber sehr lecker:

Für diese Herzbrötchen braucht man:
> 800 g Dinkelmehl
> 500 ml Buttermilch
> 80 g geschmolzene Butter/Margarine
> 1 Ei
> 1 Päckchen Backpulver
> 2 TL Salz

Den Backofen vorheizen auf 200°C. Dann 650g Dinkelmehl und die übrigen Zutaten verkneten und dann nach und nach das restliche Mehl einkneten. Der Teig kann etwas flüssig/zäh sein, aber das macht nachher aus, dass die Brötchen außen schön knusprig und innen weich und locker sind. 
Aus dem Teig kleine Herzen formen oder ausstechen (hat bei mir nur so mittel funktioniert, aber ich wollte auch nicht noch mehr Mehl nehmen) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Bei 200 Grad 15 min backen. 

Ja, wir sind die herzhaften Frühstücker, aber keine Bange, ich habe alles bedient und auch noch einen Himbeerquark gemacht (500 g Quark mit 300g pürierten Himbeeren und etwas Honig), den vor allem die Kinder weggehauen haben wie nichts! 
Ich fand es schön, es war mal was anderes und mein Mann war sehr begeistert!
Vielleicht ist das auch eine gute Anregung für den Valentinstag, der kommt ja bald! Oder lasst ihr euch verwöhnen?

Sonntag, 1. Januar 2017

Kleine Aufmerksamkeiten...

Ich liebe es sehr, anderen kleine Freuden zu machen und kleine Dinge zu verpacken oder was zu basteln, das ich dann mitbringe, wenn wir irgendwo eingeladen sind oder wenn jemand krank ist. 
Mein Klassiker in der Herbst- und Winterzeit ist ja mein Chai Latte-Pulver, das ich euch schon mal vorgestellt habe. 
Im Herbst konnte ich das Gläschen gut mit Herbstlichem verzieren, das ich auf Spaziergängen gesammelt habe. 
Daraus entstand dann auch folgendes Deko-Objekt, das ich zusammen mit meinen Kindern erstellt habe:

Die Tischdecke darunter ist übrigens handbestickt von meiner Oma, das finde ich auch sehr erwähnenswert!

Nun wollte ich aber mal was anderes machen, da ich neulich bei meinem Schwager und seiner Freundin eingeladen war und ich weiß, dass die beiden keine größeren Milch-Trinker sind. Daher habe ich verschiedene Teebeutel aneinandergeklebt und mit Sternen-Etiketten versehen. Dazu gab es eine Kerze die ich mit Washi-Tape versehen habe, Kandiszucker "für süße Stunden" in einer Klorolle, die ich mit Washi-Tape und Kordel zusammengebunden habe. Dazu Pfefferminz-Dragees "für den langen Atem", einfach in Goldpapier eingeschlagen und den ausgestanzten Stern aus dem Goldpapier habe ich gleich wieder für die Verpackung der Streichholzschachtel verwendet. 

Alles zusammen habe ich dann in eine Tüte aus Packpapier gepackt und diese mit Geschenkband und Stickern aufgehübscht. 

Da die beiden sehr viel arbeiten und sonst immer viel unter Leuten sind, dachte ich, ich füge noch eine Anleitung für "15 Minuten Zweisamkeit" hinzu, so sah das Ganze auch schon etwas netter und nicht so sehr nach Weihnachtsgeschenk aus. 


Ich glaube, die beiden fanden es ganz okay - oder sie können ihre Freude nicht so offen zeigen ;) 
Aber es ist ein "Verbrauchsgeschenk", was ich persönlich immer am unverfänglichsten finde, weil es nicht rumsteht und der Schenkende auch nicht mehr mit prüfendem Blick durch die Wohnung des Beschenkten gehen muss...
Jedenfalls hat es mir Spaß gemacht, diese Kleinigkeiten zu gestalten und ich freue mich, wenn es für euch eine Inspiration ist!

Donnerstag, 21. April 2016

Für kalte Tage

Was gibt es Schöneres, als es sich an kalten Tagen auf dem Sofa gut gehen zu lassen? Ich bin ja an und für sich ein Sommermensch und liebe Sonne, Licht, den Geruch von frischem Gras, blühende Blumen, Vogelgezwitscher und die gute Laune der Menschn in den warmen Monaten.
Aber ich schätze es auch sehr, dass es in den Monaten von Oktober bis März so früh dunkel ist. Je eher es dunkel ist, desto früher kann man sich auf dem Sofa einrichten, die Zeit vergehen lassen und sich darüber freuen, heute nicht mehr rauszumüssen. Und das Bild ist natürlich perfekt, wenn man dazu eine schöne Chai Latte hat, meiner Meinung nach die beste Schnittstelle zwischen Tee und heißer Schokolade. 
Dazu habe ich bei Steffi von Herzbotschaft ein supertolles Rezept gefunden. Nun noch ein paar Gläser (z. B. von Oliven, Sahnemeerrettich oder Kapern) verschönern, und schon hat man ein wunderbares Geschenk, das sich auch gut als kleiner Gruß für alte Freunde eignet oder als Mini-Aufmerksamkeit, wenn man mal einer Kollegin Mut zusprechen will oder jemandem für einen Gefallen danken möchte.


Meine Leidenschaft für alles, was gut schmeckt und sich genießen lässt, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein... daher brauche ich gar nicht explizit zu erwähnen, dass ich meistens die doppelte Menge mache und einen Teil für mich behalte? Natürlich nicht im Glas, sondern gleich in der Tasse ;)

Samstag, 12. März 2016

Tomatenbutter

Im Sommer passt sie bestens zum Grillen, im Winter mache ich sie oft mit heißen Champignons als Füllung oder einfach als Dip oder Brotaufstrich...

Tomatenbutter

250 g Butter
2 frische Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 TL Olivenöl
3 Oliven (egal, ob schwarz oder grün, was man lieber mag)
Salz und Pfeffer

Die Tomaten würfeln und mit den getrockneten Tomaten und der Butter zusammen pürieren.
Salz und Pfeffer dazugeben
Oliven hineingeben und alles nochmal durchmixen.

Hält sich verschlossen eine gute Woche. 

Leckeres täglich Brot

Ich habe ja seit Neuestem das Brotbacken für mich entdeckt. Wir haben einen tollen Bäcker in unserem Dorf, aber so langsam kenne ich das Sortiment vorwärts, rückwärts und seitwärts. 
Und in der Fastenzeit hatte ich die Idee, mal auf Zucker zu verzichten. Das habe ich etwa drei Tage geschafft, dann dachte ich mir: Okay, ich reduziere auf "Zucker, der aus eingeschweißten Tüten kommt und in Gummiform auftritt." 
Trotzdem fand ich, dass ich ein bisschen darauf achten könnte, wo überall Zucker drin ist. Und da im Brot vom Bäcker fast immer welcher drin ist, habe ich beschlossen, mal zu schauen, ob ich nicht vielleicht ein Brot selbst herstellen kann, das meiner Familie auch schmeckt. In meiner Studentenzeit habe ich immer selbst gebacken, aber oft Backmischungen verwendet. 
Jetzt backe ich nur noch ab und zu, doch es war schon auffällig: Sobald ich ein Brot gebacken habe, kommt entweder mein Mann nach Hause und hat "mal wieder Brezeln mitgebracht" oder meine Kinder haben auffällig oft Lust auf Müsli oder Knäckebrot. 
Nach einigem Herumprobieren habe ich ein paar Rezepte gefunden, die alle gerne mögen, und zwar ein Nussbrot (das ich besonders aufregend finde!) und ein Dinkelbrot, das mein Mann sehr mag...

 
Dazu passen hervorragend Dips aus Parmesan und weißen Bohnen oder meine Tomatenbutter... Leeeeecker!

Mittwoch, 10. Februar 2016

Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn...

Also manchmal fühle ich mich ja wie in einem Kokon und hoffe, dass ich trotzdem so toll aussehe, wie die Raupe Nimmersatt, wenn ich dann mal mein Haus verlasse. 
So eingeigelt waren wir über die Wintertage hier und manchmal packt mich das Fernweh... Also backe ich mal immerhin einen Kuchen, mit dem man theoretisch auf und davon könnte --- wenn man könnte...


Und so geht's:
1. Marmorkuchen backen (Rezept gibt's bei Chefkoch oder im Backbuch ;))
2. In drei Teile teilen und alles mit Kuvertüre überziehen
3. Als Räder habe ich hier Smarties genommen, was aber sehr klein ist, besser eignen sich Toffifee
4. Für den Holztransport habe ich Duplo genommen
5. Für den Personentransport (Wagen 2) gab's Gummibärchen und Smarties
6. Das Lokomotivführerhäuschen ist aus übereinandergestapelten Neapolitanerwaffeln und Butterkeksen
7. Vorne ein Mini-Dickmann (allerdings würde ich das nur machen, wenn man noch andere Verwendung dafür hat, denn sonst kauft man ja wegen einem einzigen eine ganze Packung...)
8. Essen und genießen...

... frei nach dem Motto: Mach es wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön!