Diese - wie ich finde - ganz wunderbare, individuelle und etwas ungewöhnliche Uhr ziert seit ein paar Jahren unser Wohnzimmer. Ich habe sie meinem Mann mal irgendwann zu einem Jahrestag geschenkt. Er, männlich wie er ist, findet sie etwas chaotisch, wirr und unruhig. Könnte aber auch daran liegen, dass er immer so spät dran ist und daher ganz nervös wird, sobald er die (fortgeschrittene) Zeit sieht und das so gar nichts mit der Optik der Uhr zu tun hat.
Jedenfalls finde ich selbst sie immer noch ziemlich schön und so als kleines Detail mit persönlicher Note mag ich diese Uhr sehr.
Und so geht's:
Eine Leinwand in beliebiger Größe mit Acrylfarben anmalen. Ich habe sie erst rot grundiert und anschließend in verschiedenen Rottönen mit einem großen Pinsel drübergemalt, wobei ich den Pinselduktus nicht verändert habe.
Mit einem sehr dünnen Pinsel oder auch mit einem Zahnstocher/ Schaschlik-Spieß oder ähnlichem die Zahlen auftragen.
Ein Uhrenwerk in die Mitte bohren.
Donnerstag, 14. April 2016
Scharfer Helfer
Ich hatte ja immer einen total stylischen Messerblock, den ich mal für sagenhafte 17 Euro in Spanien erstanden habe. Aber dementsprechend hochwertig waren natürlich die Messer und nach ein paar Jahren im Gebrauch musste ich sie nach und nach ersetzen. Der Nachteil an meinem aufgefächerten, hübschen Messerblock war, dass neue Messer oder andere Fabrikate leider nicht mehr in die vorgesehenen Scheiden passten.
Und außerdem sammelten sich immer mehr Messer an und da ich es ja so gerne mag, wenn alles praktisch und an einem Ort ist, musste also was Neues her.
Erstmal habe ich tatsächlich bei meiner Schwiegermutter einen Messerblock gesehen, der aus Schaumstoff ist, in den man die Messer einfach hineinsteckt. Fand ich praktisch, dachte ich mir. Das mit dem Schaumstoff widerspricht aber total meinen Umweltschutzvorstellungen und daher habe ich mich nur an der Form orientiert und das Ganze mit 800 (!) Schaschlik-Spießen reproduziert.
Die Dose ist mir beim Möbelschweden begegnet, daran konnte ich natürlich nicht vorbeigehen.
Drumherum noch ein Schleifchen in meiner Lieblingsfarbe und schon ist alles fertig. Wie findet ihr's?
Und außerdem sammelten sich immer mehr Messer an und da ich es ja so gerne mag, wenn alles praktisch und an einem Ort ist, musste also was Neues her.
Erstmal habe ich tatsächlich bei meiner Schwiegermutter einen Messerblock gesehen, der aus Schaumstoff ist, in den man die Messer einfach hineinsteckt. Fand ich praktisch, dachte ich mir. Das mit dem Schaumstoff widerspricht aber total meinen Umweltschutzvorstellungen und daher habe ich mich nur an der Form orientiert und das Ganze mit 800 (!) Schaschlik-Spießen reproduziert.
Die Dose ist mir beim Möbelschweden begegnet, daran konnte ich natürlich nicht vorbeigehen.
Drumherum noch ein Schleifchen in meiner Lieblingsfarbe und schon ist alles fertig. Wie findet ihr's?
Mit der Zeit habe ich übrigens festgestellt, dass es besser ist, die Schaschlik-Spieße mit den Spitzen nach oben reinzustellen. Denn dann kann man die Messer besser von oben hineinstecken.
Freitag, 8. April 2016
Raupe Nimmersatt
Mein liebstes Motto ist ja: "Mach es so, wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön."
Also habe ich neulich in den Tiefen des Internets einen Stoff gefunden, auf dem das Tierchen abgebildet war - musste ich natürlich sofort kaufen.
Ja, und dann stelle ich beim Blick in den Schrank fest, dass der schon da liegt, in Form von Bettwäsche für Kinder, die wir mal geschenkt bekommen haben. Da der Kleine Mann ja diesbezügich total in meine Richtung geht, finde ich, es passt total zu ihm, dass er diese Bettwäsche bekommt und natürlich auch irgendwas, das ich noch aus dem Stoff nähe.
Ich blättere das Buch durch und ziehe kurz in Erwägung, es selbst zu nähen, eine Raupe zu nähen, ein Labyrinth zu nähen, aus dem die Raupe herausfinden muss.... Mein Mann ruft mich zur Vernunft: "Der Kerl wird zwei!" Also gut. All diese kognitiv anspruchsvollen Dinge verwerfe ich wieder und ich wühle weiter in den Tiefen des Internets. Und da stoße ich doch tatsächlich auf ein Bild eines genähten Raupe-Nimmersatt-Buches. Und dann muss ich doch ran:
Eigentlich gut, um die Zahlen zu lernen, denke ich mir. Und natürlich für die ganzen Obstsorten. Bis die Samstags-Seite kommt :oO
Aber auch die habe ich ganz gut gemeistert. Dazu braucht es halt viele, viele Serienabende bewaffnet mit Schere, Filz, Nadel und Faden.
Dann habe ich noch eine Tasche drum herum genäht, in die der Kleine Mann auch seinen Laptop hineinstecken kann, wenn er möchte.
Also habe ich neulich in den Tiefen des Internets einen Stoff gefunden, auf dem das Tierchen abgebildet war - musste ich natürlich sofort kaufen.
Ja, und dann stelle ich beim Blick in den Schrank fest, dass der schon da liegt, in Form von Bettwäsche für Kinder, die wir mal geschenkt bekommen haben. Da der Kleine Mann ja diesbezügich total in meine Richtung geht, finde ich, es passt total zu ihm, dass er diese Bettwäsche bekommt und natürlich auch irgendwas, das ich noch aus dem Stoff nähe.
Ich blättere das Buch durch und ziehe kurz in Erwägung, es selbst zu nähen, eine Raupe zu nähen, ein Labyrinth zu nähen, aus dem die Raupe herausfinden muss.... Mein Mann ruft mich zur Vernunft: "Der Kerl wird zwei!" Also gut. All diese kognitiv anspruchsvollen Dinge verwerfe ich wieder und ich wühle weiter in den Tiefen des Internets. Und da stoße ich doch tatsächlich auf ein Bild eines genähten Raupe-Nimmersatt-Buches. Und dann muss ich doch ran:
Eigentlich gut, um die Zahlen zu lernen, denke ich mir. Und natürlich für die ganzen Obstsorten. Bis die Samstags-Seite kommt :oO
Aber auch die habe ich ganz gut gemeistert. Dazu braucht es halt viele, viele Serienabende bewaffnet mit Schere, Filz, Nadel und Faden.
Dann habe ich noch eine Tasche drum herum genäht, in die der Kleine Mann auch seinen Laptop hineinstecken kann, wenn er möchte.
Wie gefällt's euch?
Mögt ihr die Raupe Nimmersatt auch so gerne?
Primavera
Endlich Frühling
Sonnenstrahlen
klare Luft, wenn ich mit dem Fahrrad fahre
Blütenpracht in jedem Garten
gute Laune
Ein Eis essen und durch die Stadt schlendern
den Enten zuschauen
die Wolken ziehen sehen
auf die Sonne warten, die sich hinter den Wölkchen versteckt
den Wind durchs Haar fahren spüren und das genießen
Bunte Früchte essen
Himbeeren sind mein Lieblingsobst
Rot meine Lieblingsfarbe
Rot wie die Liebe
Rot wie Blut und Schmerz
Sommergemüse essen
ich mag den mediterranen Geschmack von Paprika
Auberginen, Zucchini und Tomaten
-- und heute gab's im Supermarkt keinen Blattspinat!
Sonnenstrahlen
klare Luft, wenn ich mit dem Fahrrad fahre
Blütenpracht in jedem Garten
gute Laune
Ein Eis essen und durch die Stadt schlendern
den Enten zuschauen
die Wolken ziehen sehen
auf die Sonne warten, die sich hinter den Wölkchen versteckt
den Wind durchs Haar fahren spüren und das genießen
Bunte Früchte essen
Himbeeren sind mein Lieblingsobst
Rot meine Lieblingsfarbe
Rot wie die Liebe
Rot wie Blut und Schmerz
Sommergemüse essen
ich mag den mediterranen Geschmack von Paprika
Auberginen, Zucchini und Tomaten
-- und heute gab's im Supermarkt keinen Blattspinat!
Donnerstag, 17. März 2016
My daily life...
Irgendwie ja schon ein bisschen lustig. Im ersten Jahr mit meinen Zwillingen wurde ich fast täglich, ach, eher stündlich mal gefragt, wie das denn so ist, mit Zwillingen. Dabei ist es einfach so, wie es eben ist. Ich kannte es ja nicht anders.
Ich hatte eben gleich zwei auf einmal.
Und nun sind sie schon vier, wir gehen in den Kindergarten, in die Gemeindebücherei, in die Stadt und es gibt tagtäglich so viele Situationen, von denen ich denke, dass sie Nicht-Zwillingsfamilien gar nicht erleben, aber irgend wie fragt jetzt keiner mehr.
Trotzdem erzähle ich es euch in diesem Tread, denn es ist doch immer wieder schön zu wissen, dass auch andere ähnliche Situationen mitmachen oder mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben - und natürlich auch ähnlich schöne und wertvolle Momente dank ihrer Zwillinge erleben.
Was ist für euch besonders schwierig?
Was ist für euch schön als Zwillingseltern?
Was macht eure Zwillinge besonders?
Wen aber dennoch das erste Jahr besonders interessiert, der darf mein Buch "Hurra, wir verdoppeln uns!" bestellen. Viel Spaß beim Lesen und Lachen!
Ich hatte eben gleich zwei auf einmal.
Und nun sind sie schon vier, wir gehen in den Kindergarten, in die Gemeindebücherei, in die Stadt und es gibt tagtäglich so viele Situationen, von denen ich denke, dass sie Nicht-Zwillingsfamilien gar nicht erleben, aber irgend wie fragt jetzt keiner mehr.
Trotzdem erzähle ich es euch in diesem Tread, denn es ist doch immer wieder schön zu wissen, dass auch andere ähnliche Situationen mitmachen oder mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben - und natürlich auch ähnlich schöne und wertvolle Momente dank ihrer Zwillinge erleben.
Was ist für euch besonders schwierig?
Was ist für euch schön als Zwillingseltern?
Was macht eure Zwillinge besonders?
Wen aber dennoch das erste Jahr besonders interessiert, der darf mein Buch "Hurra, wir verdoppeln uns!" bestellen. Viel Spaß beim Lesen und Lachen!
Samstag, 12. März 2016
Tomatenbutter
Im Sommer passt sie bestens zum Grillen, im Winter mache ich sie oft mit heißen Champignons als Füllung oder einfach als Dip oder Brotaufstrich...
Tomatenbutter
250 g Butter
2 frische Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 TL Olivenöl
3 Oliven (egal, ob schwarz oder grün, was man lieber mag)
Salz und Pfeffer
Die Tomaten würfeln und mit den getrockneten Tomaten und der Butter zusammen pürieren.
Salz und Pfeffer dazugeben
Oliven hineingeben und alles nochmal durchmixen.
Hält sich verschlossen eine gute Woche.
Tomatenbutter
250 g Butter
2 frische Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 TL Olivenöl
3 Oliven (egal, ob schwarz oder grün, was man lieber mag)
Salz und Pfeffer
Die Tomaten würfeln und mit den getrockneten Tomaten und der Butter zusammen pürieren.
Salz und Pfeffer dazugeben
Oliven hineingeben und alles nochmal durchmixen.
Hält sich verschlossen eine gute Woche.
Leckeres täglich Brot
Ich habe ja seit Neuestem das Brotbacken für mich entdeckt. Wir haben einen tollen Bäcker in unserem Dorf, aber so langsam kenne ich das Sortiment vorwärts, rückwärts und seitwärts.
Und in der Fastenzeit hatte ich die Idee, mal auf Zucker zu verzichten. Das habe ich etwa drei Tage geschafft, dann dachte ich mir: Okay, ich reduziere auf "Zucker, der aus eingeschweißten Tüten kommt und in Gummiform auftritt."
Trotzdem fand ich, dass ich ein bisschen darauf achten könnte, wo überall Zucker drin ist. Und da im Brot vom Bäcker fast immer welcher drin ist, habe ich beschlossen, mal zu schauen, ob ich nicht vielleicht ein Brot selbst herstellen kann, das meiner Familie auch schmeckt. In meiner Studentenzeit habe ich immer selbst gebacken, aber oft Backmischungen verwendet.
Jetzt backe ich nur noch ab und zu, doch es war schon auffällig: Sobald ich ein Brot gebacken habe, kommt entweder mein Mann nach Hause und hat "mal wieder Brezeln mitgebracht" oder meine Kinder haben auffällig oft Lust auf Müsli oder Knäckebrot.
Nach einigem Herumprobieren habe ich ein paar Rezepte gefunden, die alle gerne mögen, und zwar ein Nussbrot (das ich besonders aufregend finde!) und ein Dinkelbrot, das mein Mann sehr mag...
Dazu passen hervorragend Dips aus Parmesan und weißen Bohnen oder meine Tomatenbutter... Leeeeecker!
Und in der Fastenzeit hatte ich die Idee, mal auf Zucker zu verzichten. Das habe ich etwa drei Tage geschafft, dann dachte ich mir: Okay, ich reduziere auf "Zucker, der aus eingeschweißten Tüten kommt und in Gummiform auftritt."
Trotzdem fand ich, dass ich ein bisschen darauf achten könnte, wo überall Zucker drin ist. Und da im Brot vom Bäcker fast immer welcher drin ist, habe ich beschlossen, mal zu schauen, ob ich nicht vielleicht ein Brot selbst herstellen kann, das meiner Familie auch schmeckt. In meiner Studentenzeit habe ich immer selbst gebacken, aber oft Backmischungen verwendet.
Jetzt backe ich nur noch ab und zu, doch es war schon auffällig: Sobald ich ein Brot gebacken habe, kommt entweder mein Mann nach Hause und hat "mal wieder Brezeln mitgebracht" oder meine Kinder haben auffällig oft Lust auf Müsli oder Knäckebrot.
Nach einigem Herumprobieren habe ich ein paar Rezepte gefunden, die alle gerne mögen, und zwar ein Nussbrot (das ich besonders aufregend finde!) und ein Dinkelbrot, das mein Mann sehr mag...
Dazu passen hervorragend Dips aus Parmesan und weißen Bohnen oder meine Tomatenbutter... Leeeeecker!
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