Irgendwie ja schon ein bisschen lustig. Im ersten Jahr mit meinen Zwillingen wurde ich fast täglich, ach, eher stündlich mal gefragt, wie das denn so ist, mit Zwillingen. Dabei ist es einfach so, wie es eben ist. Ich kannte es ja nicht anders.
Ich hatte eben gleich zwei auf einmal.
Und nun sind sie schon vier, wir gehen in den Kindergarten, in die Gemeindebücherei, in die Stadt und es gibt tagtäglich so viele Situationen, von denen ich denke, dass sie Nicht-Zwillingsfamilien gar nicht erleben, aber irgend wie fragt jetzt keiner mehr.
Trotzdem erzähle ich es euch in diesem Tread, denn es ist doch immer wieder schön zu wissen, dass auch andere ähnliche Situationen mitmachen oder mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben - und natürlich auch ähnlich schöne und wertvolle Momente dank ihrer Zwillinge erleben.
Was ist für euch besonders schwierig?
Was ist für euch schön als Zwillingseltern?
Was macht eure Zwillinge besonders?
Wen aber dennoch das erste Jahr besonders interessiert, der darf mein Buch "Hurra, wir verdoppeln uns!" bestellen. Viel Spaß beim Lesen und Lachen!
Donnerstag, 17. März 2016
Samstag, 12. März 2016
Tomatenbutter
Im Sommer passt sie bestens zum Grillen, im Winter mache ich sie oft mit heißen Champignons als Füllung oder einfach als Dip oder Brotaufstrich...
Tomatenbutter
250 g Butter
2 frische Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 TL Olivenöl
3 Oliven (egal, ob schwarz oder grün, was man lieber mag)
Salz und Pfeffer
Die Tomaten würfeln und mit den getrockneten Tomaten und der Butter zusammen pürieren.
Salz und Pfeffer dazugeben
Oliven hineingeben und alles nochmal durchmixen.
Hält sich verschlossen eine gute Woche.
Tomatenbutter
250 g Butter
2 frische Tomaten
3-4 getrocknete Tomaten
1 TL Olivenöl
3 Oliven (egal, ob schwarz oder grün, was man lieber mag)
Salz und Pfeffer
Die Tomaten würfeln und mit den getrockneten Tomaten und der Butter zusammen pürieren.
Salz und Pfeffer dazugeben
Oliven hineingeben und alles nochmal durchmixen.
Hält sich verschlossen eine gute Woche.
Leckeres täglich Brot
Ich habe ja seit Neuestem das Brotbacken für mich entdeckt. Wir haben einen tollen Bäcker in unserem Dorf, aber so langsam kenne ich das Sortiment vorwärts, rückwärts und seitwärts.
Und in der Fastenzeit hatte ich die Idee, mal auf Zucker zu verzichten. Das habe ich etwa drei Tage geschafft, dann dachte ich mir: Okay, ich reduziere auf "Zucker, der aus eingeschweißten Tüten kommt und in Gummiform auftritt."
Trotzdem fand ich, dass ich ein bisschen darauf achten könnte, wo überall Zucker drin ist. Und da im Brot vom Bäcker fast immer welcher drin ist, habe ich beschlossen, mal zu schauen, ob ich nicht vielleicht ein Brot selbst herstellen kann, das meiner Familie auch schmeckt. In meiner Studentenzeit habe ich immer selbst gebacken, aber oft Backmischungen verwendet.
Jetzt backe ich nur noch ab und zu, doch es war schon auffällig: Sobald ich ein Brot gebacken habe, kommt entweder mein Mann nach Hause und hat "mal wieder Brezeln mitgebracht" oder meine Kinder haben auffällig oft Lust auf Müsli oder Knäckebrot.
Nach einigem Herumprobieren habe ich ein paar Rezepte gefunden, die alle gerne mögen, und zwar ein Nussbrot (das ich besonders aufregend finde!) und ein Dinkelbrot, das mein Mann sehr mag...
Dazu passen hervorragend Dips aus Parmesan und weißen Bohnen oder meine Tomatenbutter... Leeeeecker!
Und in der Fastenzeit hatte ich die Idee, mal auf Zucker zu verzichten. Das habe ich etwa drei Tage geschafft, dann dachte ich mir: Okay, ich reduziere auf "Zucker, der aus eingeschweißten Tüten kommt und in Gummiform auftritt."
Trotzdem fand ich, dass ich ein bisschen darauf achten könnte, wo überall Zucker drin ist. Und da im Brot vom Bäcker fast immer welcher drin ist, habe ich beschlossen, mal zu schauen, ob ich nicht vielleicht ein Brot selbst herstellen kann, das meiner Familie auch schmeckt. In meiner Studentenzeit habe ich immer selbst gebacken, aber oft Backmischungen verwendet.
Jetzt backe ich nur noch ab und zu, doch es war schon auffällig: Sobald ich ein Brot gebacken habe, kommt entweder mein Mann nach Hause und hat "mal wieder Brezeln mitgebracht" oder meine Kinder haben auffällig oft Lust auf Müsli oder Knäckebrot.
Nach einigem Herumprobieren habe ich ein paar Rezepte gefunden, die alle gerne mögen, und zwar ein Nussbrot (das ich besonders aufregend finde!) und ein Dinkelbrot, das mein Mann sehr mag...
Dazu passen hervorragend Dips aus Parmesan und weißen Bohnen oder meine Tomatenbutter... Leeeeecker!
Donnerstag, 18. Februar 2016
Ordnung muss (schön) sein
Ich hab die Haare schön, ich hab die Haare schön... und ich mag es sehr, wenn alles ordentlich ist. Bei drei eitlen Damen im Haushalt hat mein Liebster manchmal dann doch einiges zu tun. Er entwirrt mit viel Geduld so manchen Haarknoten bei unserer kleinen Eule und der Prinzessin.
Irgendwann war es ihm aber doch zu bunt, weil ich darauf bestanden habe, dass man doch bitte kein gelbes Spängchen zu einem lila Haargummi nehmen soll. Geht doch auch nicht, oder?
Da das allmorgendliche Suchen passender Klammern dann wohl doch zu viel verlangt war (sogar von mir selbst, wie ich mir eingestehen musste), musste also ein Ordnungssystem her.
Die Blume, die auch schon die Vorhänge im Kinderzimmer ziert, wurde nochmal reproduziert und bekam einen überdimensional dicken Stiel, an dem die Haarklemmen und Spängchen befestigt werden können.
Na, was sagt ihr? Außerdem konnte ich mal wieder meiner Leidenschaft, alles nach Farben und am besten noch Größen zu sortieren, nachgehen... Allerdings hält die Ordnung bei uns zirka genau etwa ungefähr so zwei bis drei Stunden. Und dann hat wieder irgendeine die Haare schön mit etwa fünf bis siebzehn Spängchen in unterschiedlichen Farben. Kinder!
Dienstag, 16. Februar 2016
Artesanía
Ich liebe ja lateinamerikanischen Schmuck. Also, um genau zu sein, liebe ich Südamerika. Da war ich zwar jetzt noch nicht überall, aber die Länder, die ich bereist habe, haben ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen. Und seit ich nach dem Abi durch Chile, Bolivien und Argentinien gereist bin, nehme ich aus jedem Land ein (oder mehrere) Paar Ohrringe mit.
Nun, da Reisen vor meinem Nachwuchs mein größtest Hobby und meine liebste Leidenschaft war, sind da schon ein paar zusammengekommen.
Mit der Zeit war es in meinem Schmuckkästchen ein ganz schönes Gewurschtel, immer hat einer gefehlt oder einer war verhakt mit drei anderen Ohrringen... irgendwie suboptimal.
Also musste eine Ohringwand her:
Für 43 Paar Ohrringe ist nun Platz, ein paar liegen noch in irgendwelchen Schächtelchen.
Aber im Stoff könnten noch mehr hängen. Ich habe mal versucht, sie farblich zu sortieren und die Stecknadelköpfchen anzupassen, aber es waren nicht so viele weiße dabei, wie ich gebraucht hätte...
Und so geht's:
Für den Hintergrund bzw. besseren Halt ein Stück Pressspanplatte oder feste Pappe
Schaumstoff
Stoff für den Überzug (oder mehrere)
Stecknadeln
Tacker
Die Schaumstoffmatte auf die Größe der Platte (bzw. die gewünschte Größe) zuschneiden.
Den Stoff rundherum ca. 6 cm überstehen lassen.
Platte auf den Tisch legen, Schaumstoff drauflegen, oben drüber den Stoff legen und mit 4 Stecknadeln in den Ecken fixieren.
Stoff nun umklappen und festtackern. Dabei nicht zu fest ziehen, aber trotzdem so, dass er straff über den Schaumstoff gespannt ist.
Gegebenenfalls noch Bänder oder Spitze drüberspannen.
Nun die Stecknadeln wie gewünscht anbringen und Ohrringe aufhängen.
Nun, da Reisen vor meinem Nachwuchs mein größtest Hobby und meine liebste Leidenschaft war, sind da schon ein paar zusammengekommen.
Mit der Zeit war es in meinem Schmuckkästchen ein ganz schönes Gewurschtel, immer hat einer gefehlt oder einer war verhakt mit drei anderen Ohrringen... irgendwie suboptimal.
Also musste eine Ohringwand her:
Für 43 Paar Ohrringe ist nun Platz, ein paar liegen noch in irgendwelchen Schächtelchen.
Aber im Stoff könnten noch mehr hängen. Ich habe mal versucht, sie farblich zu sortieren und die Stecknadelköpfchen anzupassen, aber es waren nicht so viele weiße dabei, wie ich gebraucht hätte...
Und so geht's:
Für den Hintergrund bzw. besseren Halt ein Stück Pressspanplatte oder feste Pappe
Schaumstoff
Stoff für den Überzug (oder mehrere)
Stecknadeln
Tacker
Die Schaumstoffmatte auf die Größe der Platte (bzw. die gewünschte Größe) zuschneiden.
Den Stoff rundherum ca. 6 cm überstehen lassen.
Platte auf den Tisch legen, Schaumstoff drauflegen, oben drüber den Stoff legen und mit 4 Stecknadeln in den Ecken fixieren.
Stoff nun umklappen und festtackern. Dabei nicht zu fest ziehen, aber trotzdem so, dass er straff über den Schaumstoff gespannt ist.
Gegebenenfalls noch Bänder oder Spitze drüberspannen.
Nun die Stecknadeln wie gewünscht anbringen und Ohrringe aufhängen.
Mittwoch, 10. Februar 2016
Knusper, knusper, Knäuschen...
Wer wohnt hoffentlich bald in einem Häuschen...
Wir wohnen ja zu fünft in einer Dreizimmerwohnung. Warum? Weil wir so blöd waren und vor zwei Jahren nicht bei den letzten billigen Bauplätzen in unserem Dorf zugeschlagen haben, sondern dachten, wir finden sicher was Tolles. Aber Pustekuchen, daher warten wir nun auf einen Bauplatz, was sind schon ein, zwei, drei Jährchen im Vergleich zur Ewigkeit...
Na ja, jedenfalls würde ich ja gerne die Zeit nutzen und ein bisschen Fußbödenbelag aussuchen oder wenigstens schon mal Fliesen für das Bad.
Aber wer weiß, wann wir mal ein Bad oder einen Fußboden haben werden. Und so lange wohnen wir halt hier mit unserem schönen Parkett und den hohen Wänden.
Aaaaaber wenn wir dann mal fertig sind mit dem Bauen, dann will ich gewappnet sein. Daher schon heute mal mein Werk für den Eingang:
Ach, ich bin soooo zufrieden. Vor allem, da ich eine Obstschale in passendem Design habe (diese habe ich allerdings gekauft) und ich es sehr mag, wenn alles gut zusammenpasst.
Es hat viel Spaß gemacht, so richtig mit Farben herumzuspritzen und zu klecksen. Und da ich Kringelmuster ja besonders liebe, konnte ich mich hier mal richtig austoben. Yeah!
Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn...
Also manchmal fühle ich mich ja wie in einem Kokon und hoffe, dass ich trotzdem so toll aussehe, wie die Raupe Nimmersatt, wenn ich dann mal mein Haus verlasse.
So eingeigelt waren wir über die Wintertage hier und manchmal packt mich das Fernweh... Also backe ich mal immerhin einen Kuchen, mit dem man theoretisch auf und davon könnte --- wenn man könnte...
Und so geht's:
1. Marmorkuchen backen (Rezept gibt's bei Chefkoch oder im Backbuch ;))
2. In drei Teile teilen und alles mit Kuvertüre überziehen
3. Als Räder habe ich hier Smarties genommen, was aber sehr klein ist, besser eignen sich Toffifee
4. Für den Holztransport habe ich Duplo genommen
5. Für den Personentransport (Wagen 2) gab's Gummibärchen und Smarties
6. Das Lokomotivführerhäuschen ist aus übereinandergestapelten Neapolitanerwaffeln und Butterkeksen
7. Vorne ein Mini-Dickmann (allerdings würde ich das nur machen, wenn man noch andere Verwendung dafür hat, denn sonst kauft man ja wegen einem einzigen eine ganze Packung...)
8. Essen und genießen...
... frei nach dem Motto: Mach es wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön!
So eingeigelt waren wir über die Wintertage hier und manchmal packt mich das Fernweh... Also backe ich mal immerhin einen Kuchen, mit dem man theoretisch auf und davon könnte --- wenn man könnte...
Und so geht's:
1. Marmorkuchen backen (Rezept gibt's bei Chefkoch oder im Backbuch ;))
2. In drei Teile teilen und alles mit Kuvertüre überziehen
3. Als Räder habe ich hier Smarties genommen, was aber sehr klein ist, besser eignen sich Toffifee
4. Für den Holztransport habe ich Duplo genommen
5. Für den Personentransport (Wagen 2) gab's Gummibärchen und Smarties
6. Das Lokomotivführerhäuschen ist aus übereinandergestapelten Neapolitanerwaffeln und Butterkeksen
7. Vorne ein Mini-Dickmann (allerdings würde ich das nur machen, wenn man noch andere Verwendung dafür hat, denn sonst kauft man ja wegen einem einzigen eine ganze Packung...)
8. Essen und genießen...
... frei nach dem Motto: Mach es wie die Raupe Nimmersatt - friss dich voll und du wirst schön!
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