Freitag, 10. November 2017

Adventskalender im Dezember...

... wünsch ich mir so sehr! 
Ich zähl' die Tage, sing und sage, Weihnacht' ist nicht fern!

Oh ja, der Dezember wirft seine Schatten voraus und schon ab Ende Oktober mache ich mir Gedanken um den Adventskalender und die Weihnachtsgeschenke, dann komme ich nicht kurzfristig in Stress. Jedenfalls ist das immer so mein Plan, ich komme dann aber trotzdem kurzfristig noch in Stress, weil ich irgendwas bei meiner gründlichen Planung meistens doch vergesse. 
Nun ja, diesmal habe ich mir was vorgenommen, das eigentlich ganz harmlos beim Bastelnachmittag im Kindergarten begann und dann in zwei langen Bastelabenden mit meinem Mann erst beendet wurde. Ich fand es natürlich unglaublich toll, dass wir beide da so gemeinsam herumgebastelt haben, aber er war damit eigentlich eher unglücklich. Er bastelt nicht so gerne. Aber ich habe ihm versprochen, dass wir im Gegenzug auch mal einen Abend lang was machen, das ihm gut gefällt, also mal zusammen im Internet surfen oder so...
Jedenfalls habe ich mir in den Kopf gesetzt, 24 solcher kleinen Mäuse zu basteln, die jeweils noch ein Schwänzchen aus Geschenkpapier und ein Herzchen mit Zahl dran haben. Im Popo der Maus ist dann das Geschenk, was bei Pixi-Büchern dann ein bisschen schwierig wurde, hehe...



Die Kinder haben sich aber mega gefreut, schon allein dafür war die ganze Ausschneiderei die Mühe wert. Und es war mal was anderes!

Welche Adventskalenderideen habt ihr diese Jahr? 

Worüber haben sich eure Kinder schon so gefreut?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Babyalarm Nummer 5: Hosenfieber

Nachdem die Sache mit den Bambis so mittelmäßig gelaufen ist, habe ich mich an einen Stoff gemacht, bei dem eigentlich nichts schiefgehen konnte: Gelb-Orange Streifen, alle gleich breit, wenn man nun noch so zuschneidet, dass es auch alles Querstreifen sind, läuft's.


So entstand da gestern nochmal eine Hose, diesmal für einen Jungen. Daher auch die Füchse - ja, richtig herum... Ich habe auch hier die Bündchen ziemlich verflucht, aber die waren diesmal auch echt eng. Tja, und dann wende ich die Hose um halb zwei in der Nacht und starre mit brennenden Augen auf mein Werk - und stelle fest: Ein Hosenbein ist mit der linken Seite nach außen genäht.... Aber da siegte die Müdigkeit über den Perfektionismus...

Passiert euch so was auch manchmal? Und trennt ihr alles wieder auf oder lasst ihr es dann auch manchmal so?

Samstag, 14. Oktober 2017

Babyalarm Nummer 4: Keine Lust mehr auf Baumwolle

... hatte ich da, und so entstand mal was aus Jersey: Eine Mädchenhose. Ich habe mich mal wieder ziemlich abgequält mit meinem Bündchen - wer hier manchmal mitliest, weiß, dass ich Bündchen echt mittlerweile zu vermeiden versuche - aber es hat geklappt und ich fand es toll... bis ich entdeckt habe, dass die Bambis auf einem Hosenbein verkehrt herum sind!
Irgendwas ist halt immer :)

Aber ich habe beschlossen, dass man das als Markenzeichen verwerten kann. Und der Trägerin ist es garantiert egal!

Babyalarm Nummer 3: Nochmal eine Wickeltasche

Der Babyboom hielt an, die Babys sind schon alle eine Weile auf der Welt, aber ich habe irgendwie nicht geschafft, neben dem Umzug und dem ganzen To-Do-Listen-Abhaken noch meine Werke hier zu veröffentlichen. Aber das hole ich jetzt nach.

Für die Schwester meiner besten Freundin entstand hier so eine Wickeltasche, die wie ich finde, eine sehr schöne Farbkombi hat:

 Diesmal habe ich Druckknöpfe als Verschluss verwendet, statt Knopf und Schlinge. Aber eigentlich finde ich das total unpraktisch, denn man kennt das ja: Baby, Rassel, Schmutzwindel und Tasche in zwei Händen.... dann kann man nicht auch noch Druckknöpfe zudrücken. 
Aber wie heißt es doch so schön: Da muss er durch ... der Lurch ;)

Freitag, 15. September 2017

Kleinigkeiten aus der Küche

Bei uns stürmt es gerade und Regen peitscht an die Fenster - herrlich. Ich muss sagen, wenn ein Sommer intensiv und lang war, habe ich dann aber im September auch richtig Lust auf Herbst. Ein paar Mal habe ich es schon erwähnt, ich mache es mir ja gerne auf dem Sofa gemütlich und trinke Tee oder werkel in der Küche mit irgendwelchen leckeren Dingen. 
In der letzten Zeit entstanden öfter mal kleine Geschenke, die man doch irgendwie immer mal schnell braucht. Sei es für die Erzieherinnen im Kindergarten am letzten Tag, oder für Freundinnen, die man nach langer Zeit mal wieder besucht. Außerdem sind wir ja umgezogen und das bringt ja auch neue Nachbarn mit sich. Wir haben es überaus gut getroffen, kleine Mitbringsel erleichtern den Start ja auch gleich.
Da man ja traditionell Brot und Salz schenkt, habe ich kleine Gläschen mit Kräutersalz gefüllt, das ich selbst hergestellt habe.

An einem späten Abend entstanden auch noch kleine Seifen, die man eigentlich auch jedem schenken kann, egal welches Alter, Geschlecht oder Geschmack. Ich habe sie nett verpackt und so war es, glaube ich, eine kleine Freude für jeden. 
 Sehr gerne verschenke ich die Dinge auch kombiniert: Seife, Chai Latte und eine kleine Engelfigur wanderten zu einer lieben Kollegin:
 Ach ja, und dann hatte ich da mal so eine Weck-Flasche übrig, die ich aus lauter Nostalgie schon jahrelang aufbewahrt habe. Die Haken waren mittlerweile verschwunden, aber die Flaschen erleben ja gerade ein Comeback ;) War also kein Problem, mal wieder einen Flaschenkuchen zu verschenken:
Was verschenkt ihr so an eher unbekannte Menschen?

Mittwoch, 19. Juli 2017

Probier's mal mit Gemütlichkeit

Jetzt ist ja eigentlich gerade Sommer, aber in letzter Zeit war ich Akkordnäherin für unser neues Haus, in das wir kommendes Wochenende ziehen. So habe ich mich mal an Kissen versucht. Da ich es ja sehr mag, wenn Dinge nicht total uniform sind, sondern eher in sich ein geschlossenes Design haben, aber dennoch zusammenpassen, habe ich mal folgende Kissenserie entworfen:


Es war erstmal gar nicht so einfach, passenden Stoff für unser (dunkelrotes!) Sofa zu finden. Es sollte sich ja nicht beißen, aber ich wollte es auch nicht zu bunt haben und schwarz wollte ich auch nicht nehmen... Aber der Weltkartenstoff mit einer fiktiven Karte drauf gefällt mir total gut. Und in Kombination mit dem weinroten Stoff sieht es auch nicht zu wild aus.
Jetzt ist es richtig kuschelig auf dem Sofa :)

Donnerstag, 29. Juni 2017

Seefieber


Man kennt das ja: Es ist endlich Sommer, man möchte den Nachmittag wo anders als im Garten verbringen und packt, und packt und packt, lädt das Auto voll. Meine Nachbarin nickt uns fröhlich zu: "Na, geht's in Urlaub?" - "Äh, nee, einen Tag ins Freibad..."

Ja, man hat mit einem Stall voller Kinder auch gerne mal ein Auto voller Zeug und ich habe immer so viele kleine Taschen. Wir fahren auch gerne mal an den See und bis wir dort sind, ist meist alles gut, während wir dort sind, sowieso. Aber wenn es ans Einpacken geht, dann muss man den Abschiedsschmerz so gering wie möglich halten und ich habe mir schon oft gewünscht, schnell einfach alles in eine große Tasche werfen zu können, die ich dann einfach rasch umhängen kann und nicht mühsam alles zusammenlegen zu müssen, damit es in die Tasche passt. Was lag da näher, als eine Tasche selbst zu nähen?

Et voilà:

 Sehr praktisch, groß und geräumig. Allerdings habe ich jetzt einfach Baumwolle genommen, was vielleicht nicht ganz so praktisch ist, wenn nasse Handtücher drin sind... aber sonst ging es echt ratz fatz, wenn man mal das ganze Material zusammen hat. 

Oben hat die Tasche einen Kordelzug, was natürlich sehr praktisch ist. Ich freue mich schon auf Tage am See mit viel Material und Zeug!
Wie ist es bei euch? Geht ihr lieber an den See oder ins Freibad? 

Euch einen tollen Sommer!